Indien als Käufermarkt für Blackberry

Indien ist neben China eine der aufstrebenden Mächte. Mit einer großen Bevölkerung und viel Interesse für Technik ist es für Blackberry ein Markt, den es zu nutzen gilt. Das neueste Blackberry ist bereits seit Ende Februar in Indien erhältlich. Das Z10 kostet dort 43.490 Rupien, was umgerechnet einen Wert von 600 Euro entspricht. Trotz dieses für Indien hohen Preises ist die Nachfrage sehr hoch.

Die Verkäufe sind dermaßen gut angelaufen, dass Blackberry India seine Prognose um satte 40 Prozent für das aktuelle Quartal aufgewertet hat. Auch in Indien ist dabei ein Trend zu beobachten. Es können nicht nur die Bestandskunden gehalten werden. Vielmehr wechselt ein großer Teil von 45 Prozent der Kunden von einem anderen Betriebssystem zum Blackberry. Das neue Betriebssystem made in Kanada scheint die Kundschaft im großen Stil zu überzeugen.

Aber nicht nur die Produkte wurden aufgewertet. Die Mitarbeiter in den Shops haben ein spezielles Training durchlaufen. Sie wurden darauf geschult, die Vorzüge des Blackberry Z10 innerhalb von einer Minute kundengerecht präsentieren zu können. Die Shops wurden zudem mit der Möglichkeit ausgestattet die WiFi-Konnektivität vorzuführen. Um die Anfragen von Kunden möglichst schnell bearbeiten zu können, wurden ca. 100 neue Service-Einrichtungen geschaffen. Beschwerden sollen allerdings nur selten eingehen. Oftmals müssen jedoch die vorhandenen Features erläutert werden.

In Deutschland ist die Vorbestellung angelaufen, in Amerika wird dies kommende Woche der Fall sein. Wenn noch Kritik zum Z10 zu hören ist, dann beschäftigt sich diese meist mit der Anzahl der verfügbaren Apps. Diese ist bei Blackberry tatsächlich geringer. Wer jedoch darüber nachdenkt, welche Apps einen wirklichen Nutzen haben, der wird mit der vorhandenen Auswahl beim kanadischen Produkt ausreichend bedient werden. Weiterhin kann davon ausgegangen werden, dass die Anzahl an Apps für das neue Betriebssystem weiter wachsen wird.

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