Research in Motion – Aktie wieder im Aufwind

Zuletzt musste der kanadische Hersteller des Blackberrys einen herben Rückschlag im Aktiengeschäft hinnehmen. Obwohl die Quartalsergebnisse besser ausfielen als erwartet, sackte das Wertpapier um 23 Prozent ab. Dies ist knapp ein Viertel des gesamten Marktwertes gewesen. Und das nur etwas mehr als einen Monat vor der Veröffentlichung der neuen Produkte, sowie des runderneuerten Betriebssystems.

Der Einbruch wurde durch RIM-CEO Thorsten Heins selber ausgelöst. Er sprach negativ über die Serviceumsätze. Dabei handelt es sich um die profitabelste Quelle von Einnahmen bei RIM. Entsprechend war die Reaktion, als der Chef verkündete, dass zukünftig kaum Einnahmen im Sektor der Servicegebühren erwartet werden. Die Aktie fiel in einem Rekordtempo und dass trotz des guten Quartalsergebnisses.

Inzwischen ist die Aktie jedoch wieder im Aufwind. Nach dem Rückschlag hat sie sich inzwischen wieder um 11,5 Prozent erholt. Die Tendenz ist weiter steigend. Dies könnte eine positive Reaktion auf die professionell wirkenden Modelle sein, welche im Januar offiziell vorgestellt werden sollen. Von der N- und L-Serie sind zuletzt Bilder im world wide web aufgetaucht. Die Aktie steht damit jetzt auf 11,83 Dollar.

Der vergangene Kursanstieg war der bedeutendste seit dem 23. November. Auf das gesamte Jahr bezogen wurde dennoch ein Rückschritt beim Börsenwert gemacht. Werden alle 12 Monate, welche mit Abschluss des heutigen Tages enden, eingerechnet, so steht ein Kursverlust von 18,5 Prozent zu Buche.

Allgemein wird jedoch angenommen, dass Thorsten Heins missverstanden worden war. Die Service-Pläne werden sicherlich umstrukturiert. Dies wird jedoch kein völliges Erliegen der Einnahmen zur Folge haben. Weiterhin wird durch die Markteinführung der neuen Produkte Steigerungspotential bei den Einnahmen erwartet.

Ein Unternehmenserfolg beim Verkauf der neuen Blackberrys, sowie des neuen Betriebssystems Blackberry 10 würde sich ebenfalls positiv auf den Verlauf des Aktienwertes auswirken. Es bleibt abzuwarten, was die Zukunft für das Wertpapier der Kanadier bereithält.

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