Was Sie schon immer über Ihren BlackBerry wissen wollten…

Hand aufs Herz. Nutzen Sie Ihren BlackBerry effizient? Durchschauen und verwenden Sie wirklich alle Features, die Ihnen Ihr (Arbeits-)Leben erleichtern könnten? Wenn nicht, bietet das nasskalte Wetter draußen eine gute Gelegenheit, um sich ausführlich mit Ihrer „Brombeere“ zu beschäftigen. Zumal die investierte Zeit sich oft schon recht schnell wieder bezahlt macht. Einige Bücher bieten dabei eine nützliche Hilfestellung.

Auch für Anfänger geeignet
Lothar J. Seiwerts Ratgeber „30 Minuten Zeitmanagement mit BlackBerry“ ist auch für Nutzer geeignet, die nur über geringe Vorkenntnisse verfügen. Leser lernen, wie sie ihren BlackBerry zu einem mächtigen Werkzeug für das eigene Zeitmanagement machen können. Durch die vielfältigen Tipps und Tricks lässt sich etwa im Handumdrehen eine übersichtliche To-do-Liste erstellen oder der eigene Kalender optimieren. Die Belohnung dafür ist schlicht unbezahlbar: mehr Zeit für die Dinge, die wirklich wichtig sind. Der im Gabal Verlag erschienene – und unter anderem vom Nachrichtensender N24 empfohlene – Ratgeber ist für 6,50 Euro erhältlich.

Arbeitsoptimierung
Wer seinen BlackBerry nicht nur privat, sondern vor allem für die Arbeit benutzt, könnte von „BlackBerry for Work: Productivity for Professionals“ profitieren. Das Buch stammt von Kunal Mittal – seines Zeichens ehemaliger Executive Director of Technology beim Unterhaltungskonzern Sony Pictures – und Shikha Gupta und enthält wesentlich ausführlichere Beschreibungen als Lothar J. Seiwerts Ratgeber. Allerdings ist es bisher nur in Englisch erhältlich. Das Buch zeigt, wie sich der BlackBerry an individuelle Bedürfnisse anpassen und optimal in den Arbeitsablauf integrieren lässst. Zudem werden einige Möglichkeiten die BlackBerry-Plattform zu personalisieren vermittelt, von denen teilweise auch erfahrene Nutzer profitieren dürften. Das bei Apress erschienen Werk „BlackBerry for Work: Productivity for Professionals“ ist zwar deutlich teurer als „30 Minuten Zeitmanagement mit BlackBerry“, dafür mit 282 Seiten aber auch wesentlich umfangreicher.

Wo gibt es denn so was?
Beide Bücher sind als E-Books im PDF-Format unter anderem bei www.pageplace.de erhältlich. Hier finden sich zudem noch weitere Werke zum Thema BlackBerry. Wenig hilfreich für die meisten Nutzer dürfte allerdings Edward Livermores „Phebe, the Blackberry Girl“ sein. Denn hierbei handelt es sich um ein literarisches Werk in Strophenform aus dem 19. Jahrhundert. Wer möchte, kann sich das Buch aber kostenlos im Shop herunterladen und anschließend auf seinem BlackBerry in „Phebe, the Blackberry Girl“ schmökern.

RIM stellt erstmals neues Betriebssystem vor

Über Jahre konnte das Unternehmen Research in Motion, kurz RIM, mit seinen Lösungen für Mobiltelefone für Furore sorgen. Gerade die Blackberry Serie konnte über geraume Zeit grüne Zahlen schreiben und gerade Geschäftsleute in puncto Funktionalität überzeugen. Mit der Konkurrenz von Google und Apple verpuffte diese Dominanz am Markt jedoch weitgehend.

Nachdem die Verkaufszahlen der Blackberry Smartphones in den letzten Monaten stark zurückgingen und langjährige Blackberry Kunden zu Google oder Apple übersiedelten, versucht sich Blackberry nun mit einem neuen Betriebssystem namens BBX, das neue Kunden anziehen soll. Das auf der Keynote – Messe von RIM vorgestellte Betriebssystem BBX soll die besten Eigenschaften der bereits vorhandenen Systeme QNX und Blackberry OS verknüpfen und weiter ausbauen. So soll BBX neben _HTML 5, Adobe Air und Native C/C+ auch die Unterstützung für Android Apps per Blackberry Runtime unterstützen. Zudem unterstützt die Betaversion des Betriebssystems Flash 11 und WebGL. Mit der Einführung von BBX ist anzunehmen, dass die beiden älteren Betriebssysteme weitgehend vom Markt verschwinden werden. Wann das neue BBX jedoch genau erscheint, ließen die Entwickler offen. Experten gehen jedoch davon aus, dass es noch einige Monate dauern kann, bis das Betriebssystem letztendlich für jedermann zugänglich ist. Klar ist jedoch: Aufgrund der Tatsache, dass die Aktionäre bereits androhten, ihre Anteile des Unternehmens zu verkaufen, ist die Entwicklung des neuen OS eine Maßnahme, die nicht nur über die nahe Zukunft entscheiden, sondern langfristig richtungsweisend wird. Dass eine Fusion von zwei Systemen sehr erfolgreich sein kann, bewiesen Samsung und Google in diesen Tagen in Hongkong, wo das neue Nexus Prime vorgestellt wurde, welches voll und ganz überzeugen konnte. Ob dies beim neuen Blackberry ebenfalls gelingt oder nicht, aufgrund der hohen Konkurrenz, technischer Innovationen und sinkender Preise scheint der Sieger im Voraus festzustehen: der Konsument

“My Blackberry Is Not Working!”

Etwas älter, aber dennoch schönes Comedy-Gold: Dieser schöne Clip von BBC One, die uns den Elektronikmarkt ein wenig genauer schildern

Blackberry – Musikdienst steht vor Veröffentlichung

Wie vor wenigen Tagen begannt wurde, soll der Musikdienst des Blackberrys in den nächsten Tagen freigeschaltet werden. Angekündigt wurde diese Möglichkeit bereits im August. Unter dem Namen “BBM Music” soll der Dienst, welcher auf einer Cloud basiert, offeriert werden. Das Ziel der Firma scheint klar. Denn seit einiger Zeit sind nur noch die Firma Apple und Ihr System Android in den Gesprächen der Kunden zu finden. Der neue Musikdienst soll darauf hinweisen, dass es eine Alternative gibt, die sich nicht hinter den Geräten der Firma mit dem Apfel im Logo zu verstecken braucht. Blackberry-Themen sollen wieder in die Presse rücken. Die Songs werden von den vier bekannten und großen Plattenfirmen bereitgestellt. Dabei handelt es sich um EMI, Musik Group, Sony Music Entertainment und die Warner Music Group.

Das Modell von BBM Music sieht dabei wie folgt aus. Gezahlt wird ein Grundbetrag von 4,95 $ im Monat. Dieser ist fix und hat mit der Häufigkeit der angehörten Songs nichts zu tun. Es ist nun möglich bis zu 50 Lieder auf dem Blackberry zu speichern. Diese können beliebig oft gehört werden. Aber damit ist die Menge an verfügbaren Songs noch nicht erschöpft. Denn auch die Kontakte, welche ein Abo haben, können sich 50 Songs sichern. Der Anwender hat dabei also nicht nur Zugriff auf seine eigene Bibliothek, sondern auch auf die von seinen Kontakten. Die Anzahl an hörbaren Liedern ist daher praktisch grenzenlos. Das Limit wird mit der Anzahl an Kontakten und deren Geschmack gezogen. Weiterhin ist es auch jedem Abonnenten möglich pro Monat 25 seiner Lieder durch neue auszutauschen. Durch eine weitere Funktion können Besitzer eines Blackberry ohne Abo Songs für 30 Sekunden anspielen.

Zunächst ist der Zugriff auf das Abo jedoch noch auf die Länder Kanada, Amerika und Groß Britannien beschränkt. Sobald die Beta abgeschlossen ist, werden weitere europäische Länder folgen. Dies geschieht voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Blackberrys neue Geschäftsideen: Mit alten Tugenden zurück an die Spitze

Blackberry-Produzent Research in Motion (RIM) hat neue Geschäftskonzepte veröffentlicht, mit denen der kanadische Konzern seine besorgniserregenden Verkaufszahlen wieder verbessern möchte. Das Unternehmen will an die Tage und Tugenden anknüpfen, die Blackberrys zu den beliebtesten Mobiltelefonen auf dem Planeten gemacht haben. Die Kanadier wollen die innovativen Produkte der Konkurrenten nicht nur einholen, sondern überholen.

Tiefpunkt im September
Im September 2011 erreichte RIM seinen Tiefpunkt. Die Süddeutsche Zeitung musste am 16. September darüber berichten, dass die Kanadier trotz des boomenden Smartphone-Marktes im zweiten Quartal 2011 einen Verkaufsrückgang der Blackberrys hinnehmen mussten. Der Marktanteil sank von 19 auf zwölf Prozent. Derzeit seien nicht einmal die Patente des Unternehmens noch viel Wert, mutmaßten erste Experten. Die RIM-Aktie verlor an nur einem Tag zwanzig Prozent ihres Wertes. Die Konzern-Bosse Jim Balsillie und Mike Lazaridis, die stark kritisiert wurden, reagierten auf die Kernschmelze des Wertpapiers und entwickelten neue Konzepte.

Die neuen Blackberrys
Erstmals öffnete sich die Konzernleitung für den Vorschlag, von der Tastatur, die über Jahre ein Markenzeichen der eigenen Geräte war, zumindest in Teilen Abschied zu nehmen. Der Touchscreen wird in Zukunft auch die Blackberry zieren. Zudem werden die Smartphones künftig von dem extrem leistungsstarken Betriebssystem QNX angetrieben, dessen Potenzial weit größer als das von iOS und Android sein soll. Im Frühjahr 2012 werden die ersten Blackberrys mit diesem Betriebssystem auf dem Markt erwartet. Die Konzernchefs öffneten ihre Geräte jedoch auch für eine größere Anzahl von Apps, die eine der wichtigsten Säulen der Geräte der Konkurrenten sind. Seit Mitte September stieg die Zahl der Blackberry-Anwendungen sprunghaft an. Dies ist wesentlich der Entscheidung zu verdanken, dass die App-World inzwischen mit der Android-Software kompatibel ist. Doch den Durchbruch soll das Network Operating Centre bringen.

Immer in Kontakt dank des BBM-Netzwerks
Anders als die Smartphones der Konkurrenten sind die Blackberry-Geräte dank des einzigartigen Aufbaus des BBM-Netzwerks immer mit dem Network Operating Centre von RIM in Kontakt. Der Konzern kann also zu jeder Zeit sagen, wo sich seine Geräte befinden und mit diesen kommunizieren. Diesen Umstand möchte RIM in Zukunft ausnutzen, um Dienstleistungen anzubieten, wie sie kein Konkurrent im Portfolio hat. In Afrika und Asien verkauften Unternehmen so Geräte, bei denen SMS, Emails und Freiminuten im Voraus bezahlt waren, was es dem Endkunden ermöglichte, die Geräte ohne weitere finanzielle Belastung nach dem Kauf zu benutzen. Die entscheidende Frage lautet: Wirken die neuen Konzepte und sind sie rechtzeitig erfolgt?

Neue BlackBerry Themes von Hedone Hawker

Aus der Designschmiede von Hedone Hawker kamen im letzten Monat drei neue BlackBerry Premium Themes. Ich habe nicht einzeln über die Themes berichtet, da mir momentan etwas das geradlinige und klare Design in den BlackBerry Themes fehlt. Mir sehen die Skins momentan zu verspielt aus, und ich würde Sie als nicht für den Business-Einsatz tauglich werten.

Da die Entscheidung aber letztendlich an Euch liegt, und es ja durchaus sein kann dass Ihr die neuen Hedone Themes spitze findet, hier ein kurzer Überblick seiner letzten drei Projekte:

Asepsis

Asepsis - Hedone Design BlackBerry Premium Theme

liteon

liteon - Hedone Design BlackBerry Premium Theme

Wooty

Wooty - Hedone Design BlackBerry Premium Theme

Alle Informationen zu den Themes von Hedone Design findet Ihr direkt auf hedonedesign.com. Dort könnt Ihr die Themes auch direkt herunterladen.

Ich habe mich kürzlich mit Hedone über seine Themes unterhalten und meinen Unmut kundgetan, nämlich dass mir diese geradlinigen, “Sharp” Themes fehlen, die er in der Vergangenheit veröffentlicht hat. Wie ich bereits vermutet habe sind seine neuen Themes v.a. in den USA der absolute Verkaufsschlager. Jetzt interessiert mich aber Eure Meinung – die ich dann natürlich auch direkt an Hedone weitergeben kann: Welche Themes von Hedone Design gefallen Euch besser? Die aufgeräumten Themes mit klaren Strukturen oder doch die verspielten Designs? Schreibt mir in den Kommentaren!

Neue BlackBerry Wallpapers

Momentan schießen die Internetseiten mit Bildschirmhintergründen für BlackBerry Devices wie Pilze aus dem Boden. Kaum ein Gerät, dem nicht eine eigene Webseite gewidmet ist. In den letzten Tagen sind mir wieder ein paar Adressen begegnet. Wenn Ihr also auf der Suche nach einem neuen Hintergrundbild für Euren BlackBerry seid, hier findet Ihr Inspiration:

Meistens ist die durchschnittliche Lebensdauer solcher Wallpaper-Seiten recht beschränkt. Da die Seiteninhaber meistens keine Rechte für die dort gezeigten Bilder haben, werden diese Seiten meist nach ein paar Wochen oder Monaten wieder geschlossen.

wallpaper-blackberry-bold

Grundsätzlich sind Bildschirmhintergründe nicht auf ein bestimmtes Gerät beschränkt, es hängt einzig und allein von der Auflösung des Bildschirms ab. Der Übersichtlichkeit halber im Folgenden die Auflösungen der aktuellen BlackBerry Smartphones:

  • BlackBerry Curve 8300: 320×240
  • BlackBerry Curve 8900: 480×360
  • BlackBerry Bold 9000: 480×320
  • BlackBerry Bold 9700: 480×360
  • BlackBerry Storm 9500: 360×480
  • BlackBerry Pearl 81xx: 240×260
  • BlackBerry Pearl 82xx: 240×320

Damit könnt Ihr Euch auch eigene Wallpapers zurechtschneiden. Einfach aus obiger Liste Euer Modell auswählen, und ein Foto Eurer Wahl auf die gewünschte Größe zurechtschneiden.

Wenn Ihr noch weitere Quellen mit BlackBerry Hintergrundbildern habt, würde ich mich über Eure Kommentare freuen!

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