Blackberry arbeitet weiter und veröffentlicht BES 10.2

Die Management Lösung Blackberry Enterpreise Service oder kurz BES geht in die nächste Runde. Nicht lange nach dem offenen Brief an die Fans des Technologiekonzerns, wobei um Treue gebeten wurde, folgt das nächste Lebenszeichen. Blackberry hat sich noch nicht abgeschrieben, im Gegenteil. Jeff Holleran spricht in seiner Funktion als Senior Director Enterprise im Product Management bei Blackberry darüber, warum Kunden zu seinem Unternehmen wechseln sollten.

Zunächst zum Update auf BES 10.2. Kunden können jetzt auch Server einbinden. Neben dem Blackberry OS kann auch das iOS und Android als Betriebssystem genutzt werden. Die Benutzeroberfläche bleibt dabei jedoch einheitlich und erleichtert den Benutzern die Navigation. Der Support für die Funktionen wird über 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche, über 24 Stunden täglich angeboten. Die Vorzüge von BES 10.2 liegen insbesondere darin begründet, dass sämtliche Geräte mit derselben Oberfläche verwaltet werden können.

Für BES wurde im Oktober bereits eine Cloud angekündigt. Diese soll noch in diesem Jahr erscheinen. Aktuell befindet sie sich im Beta-Test bei ausgewählten Kunden. Das erste Preview ist noch für den Dezember geplant. Die lokalen Zugriffsdaten werden weiterhin auf dem PC des Anwenders gespeichert, wo diese durch die Firewall geschützt sind. Sicherheit war schon immer ein Aspekt, auf den Blackberry besonders großen Wert gelegt hat.

Bei der Kundengewinnung spricht Holleran die einfache Bedienbarkeit an. Alle Produkte unter einer Oberfläche zu vereinen ist ein starkes Verkaufsargument. Zudem verfügt Blackberry über 10 Jahre Erfahrung beim Verwalten mobiler Systeme. Die Nutzerbasis in Bezug auf Management-Lösungen ist denen von anderen Unternehmen überlegen. Der Fokus bei der Fortentwicklung liegt dabei auf der Unternehmenssicherheit, sowie der Optimierung der Benutzeroberfläche. Ein möglichst produktives Arbeiten soll angestrebt werden.

Mobile Endprodukte werden zukünftig weiter anziehen. Daher wird sich auch der Blackberry Enterprise Service in diese Richtung entwickeln. Ob später auch Notebooks verwaltet werden können ließ Holleran offen.

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