Blackberry verkleinert sein Immobilien-Eigentum

Laut einer Pressemeldung wird Blackberry einen Großteil seiner Immobilien und seines Grundbesitzes veräußern. Die Freiflächen und der bebaute Grundbesitz soll zu einem großen Teil im Anschluss wieder gemietet werden. Über die oder den potentiellen Käufer ist bislang nichts bekannt geworden. Die Verkäufe sollen innerhalb von einem Jahr im Finanzjahr 2015 vollständig verbucht werden.

Diese Maßnahme kann als einer der Bausteine zur Neuausrichtung und John Chen angesehen werden. Die Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe, die Ressourcen-Nutzung und die neue Strukturierung  gehen mit diesen Verkäufen Hand in Hand. Prominente Beispiele anderer Unternehmen (u.a. Sony) haben es vorgemacht. Auch dort wurden Immobilien verkauft. Denn das Hauptgeschäft liegt nicht in der Verwaltung des Grundbesitzes. Hier lag also Kapital brach, welches jetzt anderweitig eingesetzt werden kann.

Wichtig bleibt zu erwähnen, dass Waterloo in Kanada auch weiterhin die Heimstätte von Blackberry bleiben soll. Die Immobilienverkäufe werden daran nicht ändern. Chen spricht davon, dass diese Maßnahme dem großen Ziel einer verbesserten Betriebseffizienz zu erreichen geschuldet ist. Der Verkauf von Grundbesitz ist jedoch nicht gleichbedeutend mit dem Ende von Blackberry.

Erst im letzten Jahr wurde die vollständige Veräußerung diskutiert. Auch ein Verkauf von diversen Sparten wurde zu dieser Zeit von Thorsten Heins nicht ausgeschlossen. Eine Investition in Höhe von einer Milliarde Dollar von Fairfax Holdings, mit der Option auf eine weitere Viertelmilliarde in diesem Jahr gab den Ausschlag es mit einer Neuausrichtung unter John Chen zu versuchen.

Der Verkauf ist ein weiterer Schritt sich auf die Kernkompetenzen des Unternehmens zu besinnen und sich von allem überflüssigen zu befreien. Was natürlich erhalten bleiben soll, sind die Kunden. Aber auch hier gibt es negative Meldungen. US-Präsident Barack Obama und das Weiße Haus testen derzeit angeblich Alternativen. Smartphones von LG und Samsung sollen hier in die engere Wahl genommen worden sein. Für Blackberry könnte dies eine negative Signalwirkung haben.

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