Hallo Blackberry – Ade Privatleben

Smartphones wie der Blackberry verwischen immer mehr Berufs- und Privatleben. Das ist Fakt. Wer von uns kennt das nicht? Nach dem Essen auf der Couch ertönt das wohlbekannte “Bing” des Blackberry. Während man “nur schnell” zum Gerät greift um nachzuschauen wer denn geschrieben hat, erntet man bereits einen mißmutigen Blick des Lebens- / Ehepartners. An guten Tagen bleibt es dabei, an schlechten Tagen folgt eine ausgiebige Diskussion über Sinn, Unsinn und Nutzen eines “24-Stunden-verfügbar” Smartphones.

Genau diese Problematik wird momentan in den USA und Kanada heiß diskutiert. Anstoß dazu gab der US-Fernsehsender ABC, der kürzlich seinen Blackberry nutzenden Mitarbeitern eine Verzichtserklärung vorlegte. Diese sah vor, dass all die Zeit die die Mitarbeiter mit dem Lesen und Beantworten von eMails am Blackberry verbringen nicht als Arbeitszeit geltend gemacht werden kann.

Die Mitarbeiter unterschrieben nicht, der Arbeitgeber forderte daraufhin die Rückgabe der Blackberrys. Der darauf folgende Gang der Kollegen zur Gewerkschaft brachte den Stein endgültig ins Rollen.
Plötzlich stand das Thema Blackberry und der Einfluß auf das Privatleben im Mittelpunkt des – zumindest amerikanischen – Interesses, Fachzeitschriften und Fernsehsender berichteten darüber.

Aufgrund dieses Artikels der Financial Times Deutschland habe auch ich mir mal meine Gedanken zum Blackberry gemacht. Ich bin seit einigen Jahren überzeugter Nutzer, und kann mir meinen mobilen Alltag ohne Blackberry nur schwerlich vorstellen. Zu reizvoll ist die Option, immer und überall seine Mails checken zu können, um im Zweifelsfall zeitnah zu reagieren.

Wie aber ergeht es denen, die “unfreiwillig” einen Blackberry gestellt bekommen, und damit arbeiten “müssen” – und dann Abends mit verdrehten Augen reagieren, wenn eine neue Mail eintrifft?

Mich würde Ihre Meinung zum Thema interessieren:

  • Was ist der Blackberry für Sie?
  • Wie gehen Sie mit dem Blackberry nach Arbeitsende um?
  • Ist der Blackberry für Sie eher lästiges Übel oder die perfekte mobile Ergänzung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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