Blackberry – Mit dem Q20 zurück zu den Wurzeln!

Als Hauptgrund warum Blackberry von der Smartphone-Konkurrenz weitestgehend verdrängt wurde, besteht darin, dass der Umstieg zum Touchscreen weitestgehend verschlafen wurde. Zu lange hielt der Konzern an den Produkten mit der physischen Tastatur fest. Nachdem dieser „Fehler“ korrigiert wurde, gibt es aber auch viele Blackberry Veteranen, die diesen Schritt nicht gutheißen. Sie vermissen die physischen Tasten.

Neues Blackberry Modell soll Stärken vereinen

Mit dem Q20 haben die Kanadier jetzt ein Smartphone angekündigt, welches die physische Tastatur mit dem Touchscreen zusammenbringt. Es soll das neue Flaggschiff-Modell werden. Das moderne und von der Presse gelobte Betriebssystem BB10 kommt hierbei zur Geltung. Erweiterte Tasten-Funktionen, wie „senden“, „zurück“ und „beenden“ werden die Steuerung erleichtern. Auch das Trackpad wird ein Revival erleben.

Angekündigt wurde das Produkt in Barcelona. Bei der ersten Vorstellung gab es das Smartphone jedoch nicht zu sehen. Fakt ist jedoch, dass Nutzer zurückerobert werden sollen, die sich wegen der Angleichung an die Konkurrenz von Blackberry abgewandt haben.

Der Schritt vom Q10 zum Q20

Blackberry muss den entscheidenden Schritt weiter nach vorne gehen. Die Modelle Z10 und Q10 gelten derzeit als Premiumversionen. Das Q10 war ebenfalls mit einer physischen Tastatur ausgestattet, kam aber wegen anderer Änderungen – beispielswiese die fehlenden Bedientasten – bei vielen treuen Kunden nicht gut an.

Ob das Q20 ein Erfolg wird, hängt ganz entscheidend von der Umsetzung, aber auch vom Marketing ab. Die Modelle Z10 und Q10 wurden in zahlreichen Testberichten überaus gut bewertet. Die Kunden blieben aber den Produkten von Apple oder Samsung treu. Wo die Kanadier unter Heins noch versuchten sich an die „großen Unternehmen“ anzupassen, soll unter Chen anscheinend eine klare Abgrenzung vorgenommen werden. Ehemalige Kunden sollen zurückgewonnen werden. Alte Tugenden gilt es auszubauen.

Bezüglich der zusätzlichen Tasten brauchen sich App-Entwickler keine Sorgen zu machen. Die Minianwendungen werden trotzdem funktionieren. Nur wer die Tasten explizit einbinden möchte, der muss erneut tätig werden.

Was kann das Blackberry Z3?

Es ist seit längerem ein offenes Geheimnis, dass Blackberry an einem Smartphone im Mittelklasse-Sektor arbeitet. Dieses soll unter dem Namen Z3 auf dem Markt erscheinen und ebenfalls mit dem Betriebssystem BB10 ausgestattet werden. Dabei soll nicht den Marktführern Samsung und Apple, sondern vielmehr der Marke Nokia Konkurrenz gemacht werden.

Die Entwicklung des Produktes ist wohl unter dem Namen Jakarta gelaufen. Die ersten Bilder sind im Web aufgetaucht und die Taufe wird wohl auf den Namen Z3 stattfinden. Die Produktion wird von Foxconn übernommen. Da es sich hier um ein Smartphone im Mittelklasse-Bereich handelt, wird auch der Preis moderat ausfallen. In diesem Sinne positioniert sich das kanadische Unternehmen unterhalb der kostspieligen Varianten von Apple und Samsung.

Die folgenden Eigenschaften wird das Z3 aller Voraussicht nach vereinen:

  • Blackberry OS BB10
  • 5-Zoll Bildschirm
  • Auflösung von 540 x 940 Pixeln
  • 1,2 Gigahertz Dual-Core-Prozessor
  • 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Interner 8 GB Speicher
  • Kamera auf der Rückseite mit 5 Megapixeln und fünffachen digitalem Zoom
  • Kamera auf der Vorderseite  mit 1,1 Megapixeln und dreifachem optischem Zoom
  • Akkukapazität: 2.650 Milliampere-Stunden

Über die Kosten des neuen Smartphones ist noch nichts bekannt geworden. Die Vorstellung des Produktes wird für den Mobile World Congress in Spanien/Barcelona erwartet. Dort wird es weitere Informationen, sicherlich auch über den endgültigen Preis, geben.

Der Blackberry-Messenger könnte demnächst auch weiter an Beliebtheit gewinnen. Facebook hat die Kommunikationsplattform What´s App gekauft und damit einige Kunden verärgert. Viele, die sich bei Facebook nicht angemeldet hatten, um ihre privaten Daten zu schützen, fühlen sich jetzt auch bei What´s App nicht mehr wohl. Auf der Suche nach einer Alternative könnte auf den Blackberry Messenger umgesattelt werden.

Das Kommunikationsprodukt aus dem Hause Blackberry ist inzwischen auch für die Android-Version 2.3 verfügbar. Grundsätzlich ist es jetzt von großem Vorteil, dass sich das Unternehmen dazu entschlossen hat, ihren Messenger auch für das Android-Betriebssystem von Google freizugeben.

Sicherheitslücke bei der Verwendung von Android-Apps

Erst kürzlich hat das kanadische Unternehmen Blackberry seinen Produkten die Möglichkeit spendiert, auch Apps von Android nutzen zu können. Als Gerät mit einem hohen Sicherheitsstandard wird in Blackberry 10 eine strikte Trennung zwischen geschäftlichen und privaten Daten vorgenommen. Diese Trennung wird bei der Emulation der Android Apps wohl übergangen. Auch auf den beruflichen Part können die Apps zugreifen.

Die aktuelle Programmversion 10.2.1.537 enthält also eine Sicherheitslücke. Diese soll jedoch so schnell wie möglich behoben werden. Tatsächlich soll das notwendige Update dafür schon in den Startlöchern stehen. Die Umstellung zur Unterstützung von Android Produkten ist damit nicht so reibungslos verlaufen, wie es gewünscht war.

Der unternehmerische Bereich des Betriebssystems sollte eigentlich geschützt sein. Durch die Verwendung von Android Apps können diese jedoch auf die Kontaktdaten beider Sektoren zugreifen. Die Begründung für diesen Fehler scheint in einer falsch eingebauten Sicherheitsrichtlinie zu liegen. Der Provider soll jetzt schon über das notwendige Update verfügen. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wann es an die Kunden ausgegeben wird.

Dass es einen Konflikt zwischen den offen gestalteten Android Apps und dem geschlossenen System des Blackberry geben könnte, musste erwartet werden. Auch bei der generellen Nutzung der Apps können die User nicht unbedingt auf den vollen Funktionsumfang zurückgreifen. Google wird von den Kanadiern nicht offiziell unterstützt. Dies bedeutet aber auch, dass diverse Dienste nicht genutzt werden können. Google Maps unterliegt beispielsweise dieser Beschränkung. Es gibt aber zahlreiche Apps, die auf diese Google-Schnittstellen bauen und daher von Blackberry-Geräten nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden können.

Ebenfalls nicht vorhanden ist der Android Market. Die Apps müssen daher auf anderen Wegen besorgt werden. Dabei kann zwischen sicheren Anbietern wie Amazon und potentiell gefährlichen Quellen unterschieden werden. In letzterem Fall ist nicht ausgeschlossen, dass Viren und Malware sich in dem ansonsten so sicheren Blackberry-System niederlassen.

Blackberry mit neuem Partner in Deutschland und schlechtem Absatz in den USA

Blackberry Deutschland konnte sich einen neuen Kunden sichern. Der Hamburger Sportverein, welcher sich derzeit in einer Krise befindet, wird mit Produkten der Marke Blackberry ausgestattet. Der große Markt in den USA ist für Blackberry-Neukunden praktisch nicht präsent. Eine neue Studie spricht von einem Anteil von 0 Prozent bei neu angemeldeten Blackberry Smartphones in Amerika.

Beim Hamburger Sportverein wurden die Spieler des Kaders mit Blackberry 10 Geräten ausgestattet. Fußballspieler sind auf Flexibilität während der Reisen angewiesen. Häufig werden längere Touren mit dem Bus oder dem Flugzeug zurückgelegt. Der Niederländer und gleichzeitig Kapitän des HSV Raphael van der Vaart und seine Mannschaft waren von der Bedienung des Z30 und Q10 durchaus beeindruckt.

Markus C. Müller ist Managing Director von Blackberry Deutschland. Er sprach von einer großen Freude eines der „traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands mit unseren innovativen Blackberry Geräten auszustatten.“ Als Vorteile hebt er die Erleichterung der Kommunikation, welche das Privat- und Berufsleben vereinfacht hervor.

Eine Studie aus den USA spricht Blackberry derzeit jede Relevanz bei der Kaufentscheidung von Kunden ab. Mit 48 Prozent steht iOS von Apple an der Spitze. Android folgt mit 46 Prozent auf dem zweiten Rang. Den dritten Platz teilen sich Windows und basic. Blackberry wird mit 0 Prozent aufgeführt und erreicht damit bei den Neuanmeldungen von Smartphones einen neuen Tiefpunkt. Die Erhebung umschließt das vierte Quartal 2013 und umfasst damit die Monate von Oktober bis Dezember.

Die Trennung vom geschäftlichen und privaten Bereich ist eine der Stärken des Blackberry. Aber weder bei den Privat- noch bei den Geschäftskunden hat dieses Feature häufig genug den Ausschlag zum Kauf gegeben. In anderen Bereichen, besonders beim grundsätzlichen Umfang, stehen die Produkte der Kanadier der renommierten Konkurrenz von Apple und Google nach. Inwieweit sich dies mit der Neuausrichtung des neuen Blackberry-CEO John Chen ändern wird, bleibt abzuwarten.

Positive Eindrücke des neuen BB-Smartphones – Was das Z30 besser macht

Blackberry bringt mit dem Z30 ein neues, vielleicht aber auch das letzte, Smartphone auf den Markt. Zunächst stellt sich Fans hier die Frage, ob das Produkt das angeschlagene Unternehmen retten soll oder ob damit vielleicht nur der Wert in die Höhe getrieben werden soll. Denn angeblich liegt dem Unternehmen ein Kaufangebot von Fairfax Financial vor, welches für die Übernahme weniger als 5 Milliarden US-Dollar bietet.

Ohne weiter auf diesen Hintergrund einzugehen macht das Z30 einen überaus guten Eindruck – wie schon das Z10 und Q10 zuvor. Leider sind die zuletzt genannten Modelle, trotz positiver Prognose, nicht bei der Masse an Käufern angekommen. Das Z30 geht den Trend zur Übergröße mit. Die Diagonale des Displays beträgt 12,7 Zentimeter. Die Abmessung kann mit den Werten 14,1 x 7,2 x 0,94 Zentimeter beschrieben werden. Das Gewicht liegt bei, für die Größe, schlanken 170 Gramm.

Das Gewicht ergibt sich aber auch aus der robusteren Bauweise gegenüber dem Z10. Die Verarbeitung wurde aufgewertet. Dies zeigt sich schon allein dadurch, dass die Rückseite mit einer stabileren Form von Plastik ausgestattet wurde. Der Akku hat eine Laufzeit, welche länger als einen Tag beträgt. Leider kann er jedoch nicht ausgebaut werden. Der Startbildschirm in der neuen Version 10.2 des Betriebssystems wurde überarbeitet. Zudem wird jetzt angezeigt, wenn eine Nachricht eingegangen ist. Von diesen Features profitieren auch die Vorgängermodelle.

Die Bildschirmauflösung bleibt bei den bekannten 1280 x 720 Pixeln bestehen. Verbaut wurde ein Vierkernprozessor. Auf HD-Unterstützung wurde verzichtet. Die Grundkamera ist weiterhin mit 8 Megapixeln ausgestattet. Mit Bluetooth 4.0, NFC, LTE und einen internen Speicher von 16 Gigabyte, welcher sich sogar noch durch Micro-SD-Karten erweitern lässt, ist das Z30 bestens ausgerüstet.

Bei einem Vergleich mit dem Vorgänger Z10 würde sich jeder Kunde wohl für das neue Gerät entscheiden, sollte er die freie Auswahl haben.

Blackberry 10 Update löscht eigenständig SMS

Ein Update wird eingefügt, um Fehler zu beseitigen und neue Features freizuschalten. Im aktuellen Fall bei Blackberry wurden jedoch zwei neue Fehler mitgeliefert. Mehrere User beklagen sich, dass seit dem Update ihre SMS und MMS verschwinden. Auf Android-Produkten wird zudem die Arbeit verweigert, wenn das Sicherheitsfeature Secure Word Space genutzt wird.

Bereits am 29. Juli wurde das neue Update 10.1.0.4633 aufgespielt. Innerhalb kürzester Zeit gab es Foreneinträge im kanadischen Blackberry-Forum welche sich mit Problemen beschäftigten. Es war die Rede davon, dass SMS und MMS verschwunden seien. Tatsächlich musste Blackberry jetzt einräumen, dass ein Fehler vorliegt. Derzeit konnte dieser noch nicht behoben werden.

Schlimmer noch ist jedoch eine Meldung, die belegt, dass das Secure Work Space ganze Geräte ausschalten kann. Produkte auf denen Android installiert ist, waren teilweise nicht mehr funktionstauglich. Selbst Smartphones mit dem neuesten Android Update 4.3 sind von dieser Störung betroffen.

Konkret ist es in diesem Zustand nicht möglich den Home Screen zu bedienen oder Apps auszuführen. Aktuell kann lediglich ein Workaround zur Verfügung gestellt werden. Dieser behebt nicht den eigentlichen Fehler, sondern schaltet das SWS vorläufig ab. Dies sorgt dafür, dass die User ihr Smartphone wieder benutzen können und nur auf das Secure Work Space verzichten müssen.

Dass dies keine dauerhafte Lösung ist, weiß Blackberry natürlich. Derzeit wird fieberhaft an einer Lösung gearbeitet, welche beide Probleme beheben soll. Wer das aktuelle Update noch nicht aufgespielt hat, welches schon in Asien, im Pazifikraum, in Kanada und in Europa heruntergeladen werden konnte, der sollte lieber noch damit warten.

Da es sich um ein dringliches Problem handelt, wird erwartet, dass in kurzer Zeit eine patente Lösung gefunden wird. Es sollte jedoch auch erwähnt werden, dass beide Fehler nicht grundsätzlich auftreten. Zahlreiche User beteuern, dass bei ihnen keine Fehler bei der Benutzung des Blackberry aufgetreten sind.

Warum erscheint das Blackberry 9720?

Blackberry hat eine Reihe von Smartphones vorbereitet. Das Z10 und Q10 ist bereits erschienen. Das Q5 ist angekündigt und das A10, alias Aristo, scheint ebenfalls sicher zu kommen. Zumindest sind schon Fotos und Videos von dem Produkt im Web aufgetaucht. Aber jetzt wird von einem Produkt berichtet, mit dem so niemand gerechnet hat. Was ist das Blackberry 9720 und warum kommt es auf den Markt?

Eine Frage die aktuell noch nicht beantwortet werden kann. Das Produkt scheint der Nachfolger des Curve zu werden. Es steht aber auch zur Debatte, ob dass das Bold neu aufgelegt wird. Was an der Planung jedoch am meisten verwirrt ist, dass das Smartphone mit dem veralteten Betriebssystem Blackberry 7 ausgeliefert werden wird.

Die Auflösung bleibt damit bei altmodischen 480 x 360 Pixeln. Ein Touchscreen ist vorhanden und der Akku wird mit 1.450 mAh ausgestattet sein. Bislang handelt es sich lediglich um ein Musterexemplar, welches im Internet seine Runden macht. Das Design wirkt abgerundeter als die Vorgänger. Aber bei einem Prototyp können sich diverse Einzelheiten später noch ändern.

Dass es sich um ein Musterexemplar handelt wird deutlich, weil am unteren linken Rand die Worte „Not for Sale“, also nicht für den Verkauf bestimmt, aufgedruckt sind. Bislang hat das Blackberry 9720 noch niemand offiziell angekündigt. Das Video auf dem vietnamesischen Blog Tinhte wirkt jedoch überzeugend.

Wenn das kanadische Unternehmen anhand von Statistiken und Daten entschieden hat, das Bold oder Curve neu aufzulegen, so gibt es dafür sicherlich gute Gründe. Fraglich bleibt jedoch, warum ein veraltetes Betriebssystem zum Einsatz kommt. Warum kann das 9720 nicht mit BB10 ausgestattet werden?

Auf Tinthe wurde auch ein Video vom neuen A10 veröffentlicht. Mit 5 Zoll und AMOLED-Display ausgestattet, mit microSD-Karten und microSIM, sowie einem 2.800 mAh Akku und einem HDMI-Port weiß das Smartphone schon eher zu überzeugen.

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