Welche Produkte hat Blackberry in der Mache?

Der angeschlagene Smartphone-Pionier Blackberry wird von den Kunden derzeit nur unzureichend beachtet. Dabei scheinen alle, die über ein entsprechendes Produkt verfügen, damit zufrieden zu sein. John Chen möchte sich wieder auf die Wurzeln des Unternehmens besinnen. Es ist jedoch interessant zu sehen, was für Produkte in nächster Zeit veröffentlicht werden sollen.

Blackberry Q20 – Der Nachfolger des Bold

Es ist zurück und viele Blackberry-Veteranen werden jubeln. Das Smartphone mit der QWERTZ-Tastatur befindet sich derzeit in der Entwicklung. Wir führen das Produkt hier unter dem Namen Q20, weil es die bisherige Serie ergänzen würde. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Bezeichnung noch geändert wird. Chen selber nennt das Produkt bislang immer „Blackberry Classic“.

Mit der physischen Tastatur, aber auch mit einem Touchscreen ausgestattet, soll das klassische Smartphone im November veröffentlicht werden. Um ein möglichst schnelles Internet zu gewährleisten, wird vermutet dass die 4G-Erweiterung LTE Advanced mit verbaut wird. Ebenfalls im November soll auch ein Software-Update für den Blackberry Enterprise Server 12 herauskommen.

Wird es ein weiteres Blackberry Tablet geben?

Einstmals haben sich die Kanadier von diesem Markt zurückgezogen. Ein neuer CEO, ein Umbruch und sicherlich auch einige neue Ideen haben dazu geführt, dass wahrscheinlich ein weiteres Tablet aus dem Hause Blackberry erscheinen wird.

Blackberry möchte hier eine Marktlücke entdeckt haben. Die bisherigen Tablets richten sich ausschließlich an Privatanwender. Es scheinen jedoch Pläne zu existieren das Business für die Tablets interessant zu machen. Es ist bereits jetzt die Rede davon, dass Tablets in Krankenhäusern zum Einsatz kommen könnten. Hier wäre die von Blackberry vorgelebte Sicherheit und Zuverlässigkeit überaus wichtig und die Verfügbarkeit von Apps würde in den Hintergrund treten.

Haben die Kanadier hier wirklich eine Nische entdeckt? Fest steht, dass John Chen sehr von der Idee eines Smartphones angetan ist. Das Playbook aus 2011 wurde zum Ladenhüter. Das neue Tablet soll im kommenden Jahr erscheinen.

Wird es weitere Blackberry Tablets geben?

Vor kurzem erläuterte Blackberry-CEO Torsten Heins, dass er „innerhalb von 5 Jahren keinen Platz mehr für Tablets sieht“. Dies hat die Zukunft des Playbooks, wie das Tablet aus der Blackberry-Serie genannt wird, ins Ungewisse verlagert. Jetzt fand jedoch die Veranstaltung Blackberry Live statt. Hier offenbarte Heins an gänzlich anderes Bild in Bezug auf die Tablets.

Er bezieht sich mehr darauf, dass sich das Tablet wandeln wird. Die Bedienung läuft ihm zu schwerfällig. Insgesamt sieht er scheinbar nur keinen Raum mehr, für die Tablets in ihrer derzeitigen Form. „Blackberry verfolgt die Zukunftsperspektive von Tablets und hat mehrere Forschungsprojekte diesbezüglich eingerichtet“ so Heins. Da diese Aussage im Kontrast zu der vorherigen Äußerung steht, wurde genauer nachgefragt. Daraufhin erläutert Heins, dass die Branche einfach das Wort Tablet im Gedächtnis behalten hat. Ihm ging es jedoch um Produkte mit größerem Bildschirm im Allgemeinen.

Außerdem sieht es das Potential der Tablets eher im Verbund mit den Smartphones. Es wäre für ihn ein großer Schritt, wenn die Tablets die Betriebssysteme der mobilen Kommunikationsgeräte verwenden könnten. Heins erläuterte jedoch, dass trotz der anhaltenden Forschung, kein neues Produkt mit diesen Voraussetzungen geschaffen werde. Der letzte Versuch wurde im großen Stil produziert und fand keinen guten Absatz. Noch immer wird das Playbook für Preise um die 150 Euro veräußert.

Dafür wurde das Blackberry Q5 offiziell angekündigt. Ausgestattet mit einer physischen Tastatur und zusätzlicher Touchscreen-Bedienung, soll das Produkt anscheinend in den Schwellenländern vertrieben werden. Entsprechend wird das Smartphone mit 3,1 Zoll Bildschirm aktuell als Modell für Einsteiger betrachtet. Schon im Juli soll das Produkt veröffentlicht werden. Weitere technische Daten sind noch nicht bekannt, werden demnächst aber folgen.

Zudem soll der Blackberry Messenger als App für Android und iOS Produkte veröffentlicht werden. Der Dienst gewährleistet eine hohe Sicherheit und die Bereitstellung als App könnte das generelle Interesse an den Blackberry Smartphones steigern.

Neues Blackberry Tablet geplant

Erst kürzlich konnte vermeldet werden, dass das aktuelle Tablet aus dem Hause Blackberry bald mit dem neuen Betriebssystem betrieben werden kann. Dieses entwickelt sich dadurch zu einem echten Schnäppchen. Thorsten Heins, CEO von Blackberry, hat jedoch angekündigt, dass ein neues Blackberry auf den Markt kommen wird. Trotz schleppender Verkaufszahlen, soll weiterhin in diesen Markt investiert werden.

Das derzeit für ca. 150 Euro teure Tablet von Blackberry kam bereits im Jahr 2011 auf den Markt. Einen großen Erfolg konnte man es leider nicht nennen. 250.000 Tablets wurden im abgelaufenen Quartal lediglich abgesetzt. Vielleicht kann der Verkauf dank des neuen Betriebssystems jetzt wieder ein wenig angekurbelt werden. Dagegen spricht jedoch die Neuigkeit, dass ein weiteres Tablet in Arbeit ist. Es könnte auch auf dieses Modell gewartet werden.

Genaue Informationen über das Playbook 2 sind noch nicht bekannt. Heins äußerte sich lediglich dahingehend, dass mit diesem Produkt auch Geld verdient werden muss. Entsprechend wurde wohl eine vollständige Neuentwicklung in Angriff genommen. Nach den positiv verlaufenden Verkäufen des Z10 gibt es auch für das Blackberry Tablet Hoffnung.

Aber auch derzeit sind nicht nur gute Meldungen über das Unternehmen zu berichten. Home Depot ist die größte Baumarktkette der Welt. Lange Zeit vertraute diese dem Blackberry. Die ca. 10.000 Mitarbeiter in der Verwaltung waren mit Smartphones ausgestattet, welche die Brombeere als Label trägt. Kurz nach der Veröffentlichung des neuen Betriebssystems kam jedoch die Meldung, dass das Unternehmen von Blackberry auf Apple umgestellt wird. Gerade solche Neuigkeiten sollten durch das neue Betriebssystem und die neuen Produkte vermieden werden.

Diese Ankündigung brachte auch einen Kursverlust an der Börse. Am Montag wurde diese Information bekannt und prompt viel der Wert der Aktie um vier Prozent. Marktverluste dieser Größe sorgen für weniger Umsatz. Außerdem verlieren Interessenten ihre hohe Meinung vom Produkt. Derzeit ist das Z10 noch in der Findungsphase. Die Verkäufe laufen jedoch gut.

Blackberry Playbook mit BB10 für 150 Euro

Vor einem Jahr stand Research in Motion noch am Abgrund. Sicherlich besteht auch jetzt noch die Gefahr, dass das einstmals so erfolgreiche Unternehmen andere Wege gehen muss. Aber inzwischen können die Firma und deren Mitarbeiter in eine positive Zukunft blicken. Die neuen Modelle mit Blackberry 10 sind gut angekommen. Fans sind begeistert, an mehreren Standorten ist das Produkt Blackberry Z10 ausverkauft. Auch der Unternehmensname wurde von Research in Motion in Blackberry umgeändert. Aber nicht erst seit diesem Jahr haben die Kanadier Erfolge vorzuweisen. Auch das Playbook aus dem Jahre 2011 war zur damaligen Zeit eines der besten auf den Markt.

Lediglich mit dem iPad konnte es sich zur damaligen Zeit kaum messen. Inzwischen sind neuere Tablets auf dem Markt. Diese kosten jedoch auch mehr Geld. Das Playbook wird bald mit dem aktuellen Betriebssystem Blackberry 10 verfügbar sein. Dafür kostet es jedoch lediglich 150 Euro. Dies macht das Tablet der Marke Blackberry zu einem echten Schnäppchen. Mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln, einem LCD-Touchscreen, 1 Gigabyte RAM, sowie 1 GHz Taktrate ist es in der Lage sogar HD-Filme abzuspielen.

Es gibt sogar unterschiedliche Modelle. Die Variante für 150 Euro besitzt 16 Gigabyte Speicher. Für nur 20 Euro mehr ist das Modell mit 64 Gigabyte Speicher erhältlich. Noch wurde das Update auf BB10 nicht durchgeführt. Allerdings ist schon offiziell bestätigt worden, dass das Playbook für das neue Betriebssystem bereit sein wird. Thorsten Heins, Chef von Blackberry, hat dies höchstpersönlich bekanntgegeben. Durch das neue Betriebssystem wird das Playbook in mehrfacher Hinsicht aufgewertet. Neben einer schnelleren und aktuelleren Software, stehen dem Tablet damit auch alle neuen Apps zur Verfügung, welche innerhalb des letzten Jahres fertiggestellt wurden. Dies ist eine beachtliche Anzahl, da Blackberry die Werbetrommel für die Erstellung der Miniprogramme angekurbelt hat.

Im Bereich der Tablet-Sparangebote liegt das Playbook gerade ganz vorne.

Blackberry Playbook 3G drängt auf den Markt

Nachdem die letzte Variante des Tablets keinen Absatz fand, wurde der Preis drastisch reduziert. Nun wurde das Produkt gründlich überarbeitet und soll Research in Motion zu einigen Erfolg im Sektor der Tablets verhelfen. In welchen Punkten das Gerät verbessert wurden, wird nachfolgend vorgestellt.

Zunächst einmal wurde die Rechengeschwindigkeit gesteigert. Dazu wird nun ein 2-Kern-Prozessor verwendet. Dieser ist mit einer 1,5 GHz-CPU ausgestattet. Der Vorgänger verfügte lediglich über eine 1 GHz-CPU. Es wird ein 1 GHz Arbeitsspeicher verbaut. Die Produktionslinie wurde hingegen verschlankt. Beim Flashspeicher wurden die Modell mit 16 und 64 Gigabyte eingestampft. Übrig bleibt ausschließlich die Variante mit 32 Gigabyte.

Der Bildschirm verfügt über die gleiche Auflösung von 1024 x 600 Pixel wie der Vorgänger. Auch an der Bildschirmdiagonale von 7 Zoll hat sich nichts verändert. Das Playbook 3G ist mit zwei Kameras ausgestattet. Auf der Frontseite ist eine 3-Megapixel-Kamera, welche bei Videonachrichten einen sehr guten Eindruck hinterlässt. Für das Fotografieren eignet sich die 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite hingegen etwas besser.

Die Internetgeschwindigkeit wurde ebenfalls verbessert. Als Betriebssystem wird das Playbook 2.0 verwendet. Im Bereich der Übertragung ist n-WLAN oder HSPA+ einsatzbereit und versorgt den internetaffinen Nutzer mit einer guten Performance. Im Vergleich zum Vorgänger soll die Leistung beträchtlich verbessert worden sein.

Wer sich zum neuen Playbook bekennt, der muss mit gehobenen Kosten rechnen. Das Produkt steht derzeit beim Amazon Store für über 580 Euro zum Verkauf. Der Preis wurde bereits beim Vorläufer zu hoch angesetzt. Dadurch entwickelte sich ein gutes Produkt zum Ladenhüter. Da der Preis wieder recht hoch angesetzt ist, vermuten Experten, dass sich das Modell an die Stammkundschaft richtet. Auf diese Weise sollte RIM mit einer geringeren Stückzahl bei der Produktion geplant haben.

Nun wird die Entwicklung im Bezug auf die Verkäufe des neuen Playbook 3G genau betrachtet werden. Wird das Tablet erneut zum Ladenhüter oder fühlt sich die entsprechende Zielgruppe tatsächlich zum Kauf berufen?

Playbook im August – BB10 Lizensierung wird geprüft

Nachdem Gerüchte über das neue Playbook im Internet kursierten – Bilder waren aufgetaucht – wurde nun ein Erscheinungstermin bekannt gegeben. Ob die Fotos echt waren, konnte bis heute nicht geklärt werden, aber der Termin für das neue Playbook wurde auf diesen August terminiert. Nachfolgend gibt es einen kurzen Überblick über die Features, welche die Kunden erwarten werden:

  • LTE-Modul
  • 1,5 GHz-Prozessor
  • min. 32 GB interner Speicher
  • Update-Funktion zu BB10
  • Multi-Tasking

Der genaue Termin ist der 09. August. Allerdings gilt dies lediglich für eine Veröffentlichung in Kanada. Wann das Playbook nach Deutschland kommt, ist noch offen.

Weiterhin liebäugelt RIM mit einer Lizensierung von BB10 für andere Hersteller. Dies zeugt von einem großen Vertrauen in das eigene System. Diese Möglichkeit ließ RIM-CEO im einem Interview gegenüber dem Telegraph durchblicken. Diese Variante ist eine Gelegenheit Marktanteile zu sichern und auszubauen. So besteht die Idee, dass RIM für das Blackberry ein Muster-Design entwickelt und dieses dann an Drittanbieter weiterreicht.

So könnten andere Hersteller Produkte entwickeln, welche auf das System von RIM setzen können. Das Betriebssystem als Basis könnte dem Unternehmen helfen wieder sicheren Boden unter den Füßen zu erlangen. Bis jetzt sind es jedoch alles nur Planspiele. Eine Erfolgswahrscheinlichkeit muss noch geprüft werden und auch die finanziellen Aspekte sind noch abzuklopfen. Fakt ist jedoch, dass Research in Motion seine bisherigen Abonnenten nicht abgeben möchte (derzeit ca. 80 Millionen).

Schon seit Monaten stellt sich die Frage, ob das neue Betriebssystem vom RIM eine Bresche schlagen kann, um sich wieder im hart erkämpften Markt zu etablieren. Derzeit machen Google und Apple den Markt zu einem großen Teil unter sich aus. Leider wird BB10 erst nach dem Weihnachtsgeschäft zu Anfang des Jahres 2013 auf den Markt kommen.

Vermeintliche Bilder von RIMs neusten Playbook aufgetaucht

Wer die Kaufgewohnheiten auf dem Markt der Tablets studiert, der wird feststellen, dass kleine und günstige Vertreter ihrer Art derzeit sehr beliebt sind. So erfreuen sich das Google Nexus 7 und das Amazon Kindle Fire an einer steigenden Anzahl von Kunden. Diese haben eine Größe von 7 Zoll und sind bereits ab ca. 200 Euro zu erstehen. Für Research in Motion muss dies deprimierend sein. Ihr altes Playbook ist mit ähnlichen Komponenten ausgestattet und hat sogar noch weitere Vorzüge zu bieten. Der Preis wurde von knapp 500 Euro auf nur noch knapp 200 heruntergesetzt und trotzdem stellen sich nur wenig Verkäufe ein.

Und obwohl das aktuelle Playbook ein Ladenhüter ist, steht schon der Nachfolger in den Startlöchern. Dieser wird den Trend zu kleinen Bildschirmen aber anscheinend nicht mitgehen. Auf den Photos, welche auf einem vietnamesischen Blog aufgetaucht sind, wird das neue Playbook mit dem Namen “Blackberry 4G Playbook” wohl eher auf 10 Zoll ausgelegt sein.  Dies belegt ein Bild, welches das alte und neue Playbook im Größenvergleich zeigt. Vom Design her scheinen sich beide Modelle noch sehr ähnlich zu sein. Gerade der Rahmen, welcher bei der Konkurrenz immer kleiner wird, ist doch noch ziemlich groß und erfüllt praktisch kaum einen Zweck.

Welche Vorteile hat das neue Playbook zu bieten? Der Akku soll über eine Kapazität von 7250 Milliamperestunden verfügen. Weiterhin ist LTE-Mobilfunk vorgesehen und es soll für das lang erwartete Blackberry 10 bereit sein. Das Tablet soll voraussichtlich noch in diesem Jahr erscheinen. Das Betriebssystem kommt jedoch erst 2013 auf den Markt. Aus einer Roadmap geht auch hervor, dass im ersten Quartal des nächsten Jahres zwei Smartphones zu erwarten sind. Beide sollen voraussichtlich mit Blackberry 10 ausgestattet werden.

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