Office 365 auf dem Blackberry

Geht es aufwärts im Hause Blackberry? Die Hiobsbotschaften haben in letzter Zeit abgenommen. Auch wenn der neue Firmenchef bei seiner Einführung eher ruhige Töne angeschlagen hat, so scheint dennoch ein frischer Wind zu wehen. Jetzt lässt Research in Motion verlauten, dass die Blackberrys inzwischen mit Office 365 von Microsoft ausgestattet sein werden.

Um diese Entwicklung sicherzustellen, wurde ein Betatest durchgeführt, der drei Monate in Anspruch genommen hat. Der Name lautet “BlackBerry Business Cloud Service” und ist jetzt offiziell freigeschaltet. Wie bereits angesprochen basiert dieser Dienst auf dem Office Paket 365. Sämtliche Geräte werden, um diesen Service nutzen zu können, via Internet synchronisiert. Dazu wird Exchange Online verwendet. Ebenfalls mit von der Partie ist das “Blackberry Balance”. Dabei handelt es sich um einen Service, der es erlaubt private Daten und geschäftliche Daten zu verwenden, diese aber rigoros voneinander zu trennen. Der Inhalt befindet sich also auf dem gleichen Gerät, wird aber getrennt verwaltet. Selbst die Löschung von Daten aus der Entfernung kann so geregelt werden, dass ausschließlich Geschäftsdaten entfernt werden. Privates bleibt entsprechend erhalten. Dies macht immer dann Sinn, wenn das Gerät innerhalb der Firma weitergereicht wird.

Eine überraschende Meldung gab es bezüglich der Nutzung von Smartphones auf der ganzen Welt. Dort liegen die Android-Handys mit 27 Prozent in Front, gefolgt von den Blackberrys mit 26 Prozent und den iPhones von Apple mit 24 Prozent. Allerdings werden ein Großteil der Blackberrys in den Entwicklungsländern und auch in den Schwellenländern verwendet. Der große Markt in den Industrienationen ist eindeutig in der Hand von Apple und Google.

Es bleibt abzuwarten, ob sich gravierende Veränderungen durch den Wechsel in der Führung ereignen werden. Der Anfang scheint vielversprechend und wir werden das Geschehen weiter im Auge behalten.

Research in Motion: Der Konkurrenz auf der Spur

Das Blackberry galt einst als eines der bekanntesten und beliebtesten Produkte auf dem Smartphone-Markt. Die Zeiten haben sich jedoch geändert. Die Konkurrenz in diesem Sektor ist größer geworden und hat es geschafft mehr Marktanteile zu ergattern. Innerhalb des letzten Jahres sanken die Anteile von RIM von 15,4 % auf nur noch 11 %. Jetzt sitzt ein Deutscher, Thorsten Heins, am Steuer des angeschlagenen Schiffes. Es bleibt zu hoffen, dass er es in ruhigere Gewässer führen und anschließend wieder hochseetauglich machen kann. Dabei ist es auch sehr wichtig, die Konkurrenten genau im Blick zu haben.

Apple/iOS: Das Unternehmen hat den Smartphone-Markt im Jahr 2007 revolutioniert und das mit einer ganz einfachen Methode. Der Bildschirm wurde bei den Modellen so groß wie möglich gehalten und dies kam bei den Kunden an. Lt. Gartner hält Apple mit seinem Betriebssystem iOS derzeit ca. 15 % am Smartphone-Markt. Die Gewinne des Unternehmens sind sehr beeindruckend. Dies liegt vor allem auch daran, dass die passenden Programme für die Smartphones auch alle von Apple geliefert werden.

Google/ANDROID: In einer sehr kurzen Zeit hat es Google mit seinem Betriebssystem ANDROID geschafft zum erfolgreichsten Anbieter auf dem Smartphone-Markt zu werden. Zahlen aus dem dritten Quartal 2011 belegen, dass jedes zweite verkaufte Smartphone mit dem Betriebssystem ANDROID ausgestattet war. Das Geheimnis dabei ist, dass auch andere Hersteller, wie Samsung, HTC, Sony Ericsson und LG auf das Betriebssystem zugreifen dürfen und das sogar kostenfrei. Google verdient dabei an den Werbeeinahmen.

Microsoft/Windows Phone: Gerne würde sich Microsoft zur dritten Kraft, zusammen mit Apple und Google, auf dem Smartphone-Markt platzieren. Derzeit liegen sie mit einem Marktanteil von knapp 2 % jedoch weit von ihrem Ziel entfernt. Eine Kooperation mit Nokia soll dabei helfen weitere Anteile zu sichern.

Nokia/SYMBIAN: Das Betriebssystem von Nokia wird auf lange Sicht keine Konkurrenz mehr darstellen, da diese ja auf Windows Phone aufbauen. Aber lange Zeit war SYMBIAN in der Smartphone-Welt das verbreitetste Betriebssystem. Aktuellen Zahlen zufolge steht es immer noch an Nummer zwei der Welt, was aber hauptsächlich auf die Beliebtheit in den Entwicklungsländern zurückzuführen ist.

Steht eine Übernahme von Research in Motion zur Debatte?

Was ist los im Hause RIM? Wochen- und monatelang ist der Smartphone-Riese in der Presse, überwiegend mit negativen Schlagzeilen. Handys und Tablets werden nicht abgesetzt, Kunden wurden mit Ausfällen des Netzes vergrault und der Jahresgewinn reduzierte sich um 71 Prozent. Neuesten Meldungen zufolge wird auch die Produktion der neuen Geräte mit den neuem Betriebssystem verschoben werden müssen. Das Jahr 2011 verlief für RIM wirklich nicht gut. Dennoch sind die Aktien plötzlich um mehr als 10 Prozent gestiegen. Spekulationen nach zu urteilen sind sowohl Microsoft, als auch Nokia und Amazon im Rennen um eine Übernahme des kriselnden Konzerns. Damit hätte sicherlich niemand gerechnet, da das Unternehmen derzeit nicht mehr die Marktstellung von einst inne hat.

Eine Übernahme von Microsoft und Nokia wäre recht merkwürdig. Beide Unternehmen sind bereits im Geschäft vertreten und haben dabei nur mäßigen Erfolg. Apple und Google sind derzeit ganz klar die tonangebenden Kräfte im Sektor der Smartphones. Sicherlich sind die RIM-Käufer eine interessante Basis. Es handelt sich dabei um ca. 75 Millionen Kunden. Aber dennoch ist die kein Vergleich zu den Marktanteilen der beiden Marktführer. Eine Übernahme durch Amazon ist hingegen weniger absurd. Schon mit der Veröffentlichung des Kindle Fire hat der weltgrößte Onlineshop sich in dieses Resort gewagt und das mit beachtlichem Erfolg. Amazon wurde in diesem Bereich schon als größter Kontrahent für Apples iPad angesehen. Einzig das Patent fehlt Amazon und dieses könnten sie mit der Übernahme von RIM erwerben. Die Kunden des kriselnden Unternehmens und die derzeit angespannte Situation sind aus Sicht von Amazon sicherlich auch ein Grund für eine potentielle Übernahme. Aber was sagen die Verantwortlichen von RIM über dieses Thema?

Jim Balsilie und Mike Lazaridis haben vor die Probleme aus eigenem Antrieb lösen zu wollen. Wie lange sie die Möglichkeit dazu haben, ist jedoch ungewiss. Starke Investoren verlieren nach diesem Jahr langsam das Vertrauen. Freuen können sich natürlich die Aktieninhaber. Durch diese Spekulationen haben sie etwas Wiedergutmachung für die fallenden Kurse der vergangenen Monate erhalten.

Automatisches Verteilen von Outlook Signaturen

Administratoren von Exchange-Umgebungen sollte das Problem “wie verteile ich einheitliche Signaturen automatisch an alle User” ein Begriff sein.
Microsoft hat keinen zentralen Verteilungsmechanismus vorgesehen, mit Exchange- bzw. Microsoft-Bordmitteln besteht somit keine Möglichkeit, allen eMail-Benutzern im Unternehmen automatisch eine standardisierte eMail Signatur zu unterbreiten.

OutlookSignature schließt genau diese Lücke. Mit OutlookSignature öffnen sich alle Möglichkeiten einer komfortablen Erstellung, Verwaltung und Verteilung von Outlook Signaturen, die Vorteile im Überblick:

  • Anhand benutzerdefinierter Signaturvorlagen (HTM, RTF, TXT) kann eine beliebige Anzahl Signaturen erzeugt werden
  • Verwendung von Daten aus dem Active Directory. Nahezu ALLE Active-Directory Informationen können mittels Variablen dynamisch in die Signatur eingepflegt werden.
  • Automatische Einrichtung der Signaturen bei den Benutzern (sowohl HTML, als auch RTF und TXT)
  • Automatische Einstellung der Signaturoptionen
  • Zentrale Konfiguration von OutlookSignature über INI-Datei

OutlookSignature unterstützt die Outlook Versionen 2000, XP, 2003 und 2007 und erkennt bei der Einrichtung automatisch die am Client installierte Outlook-Version.

Das Programm nutzt entweder eine lokale Datenbank in der die individuellen Benutzerinformationen abgelegt sind, oder greift wahlweise die Daten direkt aus dem Active Directory System ab.
OutlookSignature kann problemlos in das Benutzer Logon-Script eingebunden oder automatisch via Gruppenrichtlinien verteilt werden.

Durch die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten in der INI-Datei kann bspw. gesteuert werden, ob bereits bestehende Signaturen entfernt oder beibehalten werden sollen, oder ob die neu verteilte Signatur nur bei neuen Nachrichten oder auch beim Antworten verwendet werden soll. Für mich blieben bei der Konfiguration von OutlookSignature bis jetzt keine Wünsche offen!

Ich habe die Erstellung und automatisierte Verteilung der Outlook-Signaturen an einem System mit ca. 100 eMail-Clients (mit verschiedenen Client-Versionen) erfolgreich getestet. Dabei wurden sämtliche Footerdaten aus der Active Directory abgefragt.
Im Urzustand sind bei OutlookSignatures bereits umfangreiche Beispieldateien angehängt, mit denen man zum einen Testen kann, und zum anderen mit der Konfiguration und Anpassung der INI-Dateien vertraut wird.

Beim Hersteller zerbit gibt es eine ausführliche Anleitung zur Installation und Nutzung von OutlookSignature.
Im Blogbeitrag besteht auch die Möglichkeit, den Entwickler des Tools zu kontaktieren, allgemeine Fragen können meist durch das Lesen der FAQ beantwortet werden, ansonsten werden Beitragskommentare mit Fragen vom Autor beantwortet.

OutlookSignatures ist Freeware, wer die Software einsetzt und für gut befindet kann den Entwickler jedoch über einen Paypal Donate Button bei seinen Projekten unterstützen.

Windows Live Services und BlackBerry

Der BlackBerry Messenger ist sicherlich eine tolle Sache – aber es gibt auch Freunde und Geschäftspartner, die keinen BlackBerry besitzen.

Eine Messenger Applikation sind die “Windows Live Services” die bis Heute nur mit einer Zusatzsoftware am BlackBerry nutzbar sind.

Microsoft und RIM haben jetzt vereinbart, ab Sommer diesen Jahres eine eigene Version der Windows Live Services für BlackBerry zur Verfügung zu stellen.

Chatten, versenden von Dateien und 60 verschiedene “Emoticons” soll möglich sein – nicht möglich wird wohl VoIP oder Video-Chat sein.

Die Software wird auf allen modernen BlackBerry Modellen (ab ca. 2006) lauffähig sein.

Ob es die Software kostenfrei geben wird ist noch nicht bekannt.

BlackBerry und Outlook: gelöschte Mails in den richtigen Papierkorb legen

Das Outlook, der Papierkorb, der Chef und die Sekretärin

Dass Sekretärinnen die Emails und den Kalender des Chefs im Griff haben ist ja nichts Neues.
Schwierig wird das Ganze erst, wenn der Chef einen BlackBerry hat.

Die Sekretärin löscht eine unwichtige Mail aus dem Posteingang des Chefs und…? – Nein diese Mail wird nie vom BlackBerry verschwinden! Warum? Der BlackBerry Enterprise Server durchsucht in regelmäßigen Abständen die gelöschten Objekte des “zu ihm gehörenden” Benutzers und löscht danach auch die Einträge auch am BlackBerry.

Es können nun zwei Probleme auftreten:

  1. Sie löschen ihre gelöschten Objekte unmittelbar nach dem Löschen einer Mail Ergebnis: die Mail bleibt am BlackBerry!
  2. Ihre Sekretärin löscht die Mail – dann landet diese Mail in den gelöschten Objekten der Sekretärin!

Abhilfe zu 2. ein Registry-Key muss lokal am PC der Sekretärin gesetzt werden:

Outlok beenden

Suchen Sie nach dem Registry Key für Ihre Outlook Version:

Outlook 2007
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\12.0\Outlook\Options\General

Outlook 2003
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\11.0\Outlook\Options\General

Outlook 2002:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\10.0\Outlook\Options\General

Outlook 2000:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\9.0\Outlook\Options\General

“Rechts-Klick” auf den DelegateWastebasketStyle Wert/Value, dann “Bearbeiten”
Sollte dieser Registry-Key nicht vorhanden sein, dann müssen Sie ihn erzeugen:
“Rechts-Klick” auf den Registry-Ordner passend zu Ihrer Outlook-Version
“Neu”, “DWord”, Benennen sie das DWord DelegateWastebasketStyle

Editieren Sie den Wert des DWORD Eintrags auf:

8 = Nachrichten werden in “Ihrem” Ordner gespeichert
4 = gelöschte Nachrichten werden in den gelöschten Objekten des Eigentümers gespeichert

Hier ist also 4 der präferierte Wert für die Sekretärin.

Windows XP SP3 jetzt offiziell verfügbar

Nach dem Launch von Windows XP SP3 und dem unmittelbar darauf folgendem Rückzug der Veröffentlichung – wir haben darüber berichtet – ist das Service Pack 3 für Windows XP ab heute offiziell verfügbar.

Über die ins Betriebssystem integrierte Funktion “Windows Update” wird Service Pack 3 ab Mitte des Jahres zur Verfügung stehen.
Bis dahin kann das Service Pack entweder direkt auf den Microsoft Seiten heruntergeladen werden, oder aber – für Unternehmen interessant – via WSUS (Windows Update Services) direkt an die betreffenden PCs verteilt werden.

Das Windows XP Service Pack 3 aktualisiert alle Windows XP Versionen außer x64 (Windows XP x64 basiert auf Windows 2003 und nutzt darum die Updates des Serverbetriebssystems). Voraussetzung für ein Update auf Windows XP SP3 ist ein bereits installiertes Service Pack. XP Betriebssysteme ohne Service Pack müssen erst auf SP1 bzw. SP2 upgedatet werden, bevor SP3 eingespielt werden kann.

Das SP3 enthält nicht nur Patches und Updates, sondern ergänzt einige bereits separat erhältliche Zusätze, unter anderem Background Intelligent Transfer Service 2.5, Windows Installer 3.1, Management-Console 3.0 und Core XML Services 6.0. Grundlegend neue Funktionen sind nicht enthalten, ebenso fehlen aktuelle Versionen von Internet Explorer oder Media Player.

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