New York Times streicht Blackberry App

Als Zeitung in den USA steht die New York Times weit oben in der Beliebtheit der Bürger. Schon deswegen, weil New York eine der Metropolen des Landes ist, wird die Zeitung viel gelesen. Für das Hause Research in Motion hatte das Medium jedoch eine tiefergehende Bedeutung. Durch die Unterstützung der Blackberry App war die New York Times ein verlässlicher Wirtschaftspartner – bis jetzt!

Inzwischen wurde die Geschäftsvereinbarung aufgekündigt. Die New York Times hat die Blackberry App aus dem Programm gestrichen. Als Begründung wurden vorwiegend schlechte Nutzungszahlen der App und des Blackberry allgemein genannt. Für andere Unternehmen, welche mit RIM kooperieren könnte dies eine Signalwirkung im negativen Sinne haben. Somit kommt zu den vielen Hindernissen, welche das Unternehmen überwinden muss, ein weiteres hinzu. Die New-York-Times-Sprecherin wird von Reuters folgendermaßen zitiert:

“Es ist eine Frage der Nutzung unserer Apps und wir widmen unsere Ressourcen den Bereichen in denen wir die höchste Nutzung sehen”.

Was bedeutet dies für unzählige Nutzer der Blackberry App, die natürlich noch vorhanden waren. Schon am vergangenen Montag wurde der Support eingestellt. In diesem Sinne sind neue Artikel nicht mehr in das System der App eingespeist worden. Neue Artikel waren somit über das Blackberry nicht mehr einzusehen. Die Nutzer des Smartphones wurden auf die Seite der New York Times weitergeleitet, wenn sie Verbindung aufnehmen wollten.

Aus einer offiziellen Meldung geht hervor, dass man der Ansicht war, dass die mobile Seite mehr Service und Umfang biete, als die Blackberry App. Auch deswegen wurde der Support eingestellt. Kompetenzen sollen gebündelt werden, um den Lesern einen möglichst umfassenden Service zu bieten. Die New York Times hat sich aber wohl noch nicht endgültig von den Kanadiern abgewandt. Eine Sprecherin verkündete, dass sich ein Hintertürchen offengehalten werden, um unter Umständen nach Erscheinen von Blackberry 10 mit einer neuen App wieder einzusteigen.

iPhone 3G und Vodafone: Und es geht doch !

Bislang sind Vodafone-Sympathisanten die gierig auf ein iPhone 3G schielen, vom Mobilfunkbetreiber mit Ignoranz gestraft worden. Vodafone vertreibt das iPhone 3G nicht in Deutschland.

Da aus diesem Grund in der letzten Zeit immer mehr eigentlich zufriedene Kunden Vodafone den Rücken kehren, hat der Mobilfunkanbieter jetzt reagiert:

Das iPhone bzw. iPhone 3G verkauft Vodafone nach wie vor nicht, Tarife schon. Heißt im Klartext: Wer sich ein iPhone oder iPhone 3G ohne SIM-Lock im Ausland beschafft, kann darauf einen Vodafone InternetFlat Plus Tarif für 9,95 Euro monatlich buchen !
Sollte die Menge der Datenübertragung 500MB übersteigen, drosselt Vodafone die Geschwindigkeit auf GPRS-Niveau.

Kurioserweise kann das so zusammengestellte iPhone – Vodafone Paket noch mehr als der Konkurrenzanbieter T-Mobile, der das iPhone 3G direkt anbietet. Bei Vodafone können zusätzliche Features wie Instant Messaging und Internettelefonie genutzt werden, die bei T-Mobile gar nicht im Programm stehen.

Bislang kann man den Tarif bei Vodafone nur als Option zu einem bestehenden Vertrag buchen, und auch nur für die Geräte iPhone und iPhone 3G. Für all die, die sich mit dem Blackberry (noch) nicht anfreunden können, oder aus anderen Gründen lieber zum Stylingmeister iPhone greifen wollen, eine wirklich gute Nachricht.

Das Handy wird 25

Vor 1982 war telefonieren noch kompliziert. War man unterwegs und wollte man sich anderen Menschen über große Entfernungen mitteilen, mußte ein Fernsprechapparat gesucht werden. Damals hatte man stets einige Münzen in der Hosentasche, um im Zweifelsfall eine Telefonzelle damit füttern zu können.
Unterwegs zum Kundentermin war man einfach nicht erreichbar.

Nur wenige hatten bereits damals die finanziellen Möglichkeiten, auf die Vorläufer der GSM-Telefone zurückzugreifen. Denn in Deutschland gab es bereits in den 50er Jahren das sogenannte A-Netz, in den 70er Jahren startete das erste vollautomatische Mobilfunknetz von Telefunken, danach das sündhaft teure C-Netz in den 80 Jahren. Letzteres war dann schon in Vorstandsfahrzeugen, bei Neureichen oder (selten) in internationalen Speditionen zu finden. Die Gesprächskosten waren horrend, ein Auslandsanruf kostete nicht selten mehr als 15-20 DM pro Minute!

Heute, 25 Jahre später ist dies vor allem für die jüngeren Generationen fast unvorstellbar.

Die Einführung des ersten Handys im Jahre 1983 brachte die Revolution. Motorola brachte am 13. Juni 1983 das DynaTAC 8000X auf den Markt. DynaTAC steht für Dynamic Adaptive Total Area Coverage. Natürlich war man damals von einer kompletten Abdeckung weit entfernt. Das erste Mobiltelefon war anfangs nur in Amerika zu haben, wog 800 Gramm und kostete knapp 4.000 US-Dollar. Man konnte 30 Rufnummern speichern, hatte einen (1 !) Klingelton zur Auswahl und konnte eine Stunde telefonieren, bis die Batterien zur Neige gingen.

1992 startete der GSM-Mobilfunk in Deutschland – das sogenannte D-Netz, auch hier war Motorola zur Stelle und bot seinen Kunden das DynaTAC International 3200 an. Kostenpunkt damals: 3.000 Deutsche Mark.
Damals war das International 3200 ein 500 Gramm schwerer Klotz, und alle Welt freute sich, als im Laufe der Zeit die Mobiletelefone immer handlicher wurden, und die Funktionsvielfalt der mobilen Helfer schier explodierte. Heute ist das erste Motorola-Handy ein echtes Sammlerstück und so gut wie gar nicht mehr zu bekommen.

Das erste Handy weltweit vor 25 Jahren in USA, vor ca. 16 Jahren in Deutschland – glaubt man dem Onlinecounter von GSMWorld, sind aktuell knapp 3,14 Milliarden GSM Handys auf unserem Planeten in Umlauf !

Nie mehr SIMLock-Probleme

Neue Mobiltelefone sind meist an einen Provider gebunden, sie verfügen über sogenanntes SIM-Lock. Ein Entwicklerteam aus Großbritannien hat sich des Problems angenommen und anscheinend eine Lösung für das lästige SIMLock gefunden.

Im Rahmen der Unlock Bemühungen für das Apple iPhone entstand die Idee, auch andere Geräte vom SIM-Lock zu befreien. Das Problem dabei: Die Hersteller der Telefone verhindern den Unlock meist durch Einspielen einer neuen Firmware, außerdem entfällt beim Entfernen des SIMLock die Herstellergarantie.
Hinzu kommt, dass mit den neuen Handy-Schutzmechanismen ein Unlock mit Patches oder Cracks kaum mehr möglich ist.

Die Lösung
Wenn man der Software nichts anhaben kann, muß man direkt die Hardware angehen. “SIMable” lautet das Zauberwort. SIMable besteht aus einer kleinen Platine, die die Form einer normalen SIM-Karte hat. Die wird unter die eigentliche Sim geschoben und gaukelt dem Handy vor, mit einer Karte des entsprechenden Anbieters zu telefonieren. Die Entwickler versprechen 100-prozentige Funktion aller Handy-Features.

Um die Funktion von SIMable zu gewährleisten und ein erfolgreiches SIM-Unlock durchzuführen, muß die eigene SIM-Karte bearbeitet werden. Dazu muß ein kleines Loch in die SIM-Karte geknippst werden. Beim Kauf von SIMable liegt bereits ein passgenauer Locher bei. Danach wird die Fake-SIM-Karte unter die SIM gelegt und beides zusammen kommt in den SIM-Schacht des Handys.

Danach ist das Gerät von SIM-Lock befreit, laut Hersteller kann sofort telefoniert werden, und auch alle UMTS-Funktionen stehen zur Verfügung.

Das Paket aus Simable und Locher kostet rund 21,50 Euro zuzüglich knapp 4 Euro für den Versand. SIMable kann man direkt über die Webseite des Herstellers bestellen.

Windows Live Services und BlackBerry

Der BlackBerry Messenger ist sicherlich eine tolle Sache – aber es gibt auch Freunde und Geschäftspartner, die keinen BlackBerry besitzen.

Eine Messenger Applikation sind die “Windows Live Services” die bis Heute nur mit einer Zusatzsoftware am BlackBerry nutzbar sind.

Microsoft und RIM haben jetzt vereinbart, ab Sommer diesen Jahres eine eigene Version der Windows Live Services für BlackBerry zur Verfügung zu stellen.

Chatten, versenden von Dateien und 60 verschiedene “Emoticons” soll möglich sein – nicht möglich wird wohl VoIP oder Video-Chat sein.

Die Software wird auf allen modernen BlackBerry Modellen (ab ca. 2006) lauffähig sein.

Ob es die Software kostenfrei geben wird ist noch nicht bekannt.

Opera Mini 4.1

Statt dem mitglieferten Handy-Browser kann auch eine Alternativ Version benutzt werden.

Opera Mini 4.1 ist zum Download freigegeben. 

Die neue Version ist deutlich schneller als der Vorgänger (bis zu 50 Prozent).
In Version 4.1 macht Opera Vorschläge bei der Eingabe der URL.
Die Bookmarks können mit dem PC gesynct werden, wenn am PC Opera 9.5 beta installiert ist.

Alle Feature befinden sich hier:       http://www.operamini.com/features/

Mit dem Handy kann Opera Mini 4.1 direkt unter diesem Link geladen werden:  http://mini.opera.com/

Anbei noch eine “Guided Tour” zum neuen Browser

 

 

Vodafone verkauft nun doch iPhone

Vodafone gab heute in einer knappen Erklärung bekannt dass nun doch noch eine Zusammenarbeit mit Apple bezüglich des iPhone Vertriebs beschlossen wurde.

Im Laufe des Jahres wird Vodafone das iPhone in den Ländern Australien, Neuseeland, Südafrika, Indien, Ägypten, Griechenland, Tschechien, Italien, Portugal und der Türkei anbieten können.

Vorerst kein Aufatmen für deutsche Vodafone Kunden
Für Deutschland gilt auch weiterhin das exlusive Vertriebsmodell von Apple. Hier wird wie auch in Frankreich und den Vereinigten Staaten nur ein Telekommunikationsunternehmen mit dem Vertrieb der begehrten Apple iPhones beauftragt.

Laut unbestätigten Meldungen denkt Apple allerdings darüber nach, mittelfristig das Vertriebsmodell auch in weiteren Ländern aufzulockern. Bei Apple war zunächst niemand für eine Stellungnahme erreichbar.

Werbung:

Twitter:

Folge uns auf Twitter

Facebook: