Wird der BlackPad das Tablet von BlackBerry?

Momentan gibt es nicht viel, was heißer diskutiert wird als das Thema Tablet PCs. Den Anfang gemacht hat Apple mit dem Launch des iPad. Nachdem sich selbiges bereits hunderttausendfach verkauft hat, kommt nun die 3G Variante, mit dem man auch ohne WLAN – dann nämlich mittels UMTS – ins Internet kann.

Parallel versuchen nun möglichst viele Hersteller, auf diesen Zug aufzuspringen. Aldi respektive Medion entwickelt momentan ein Tablet, aus Deutschland soll außerdem das WePad folgen. Um langsam zum Thema zu kommen, bereits vor einigen Wochen wurde darüber spekuliert, ob sich RIM auch in diesen Markt einklinken wird. Mitte April wurde bekannt dass RIM eine Großbestellung an 8,9″ Touchscreens getätigt hat, für viele ein Hinweis dafür, dass diese Bildschirme für eine BlackBerry-Tablet-Variante genutzt werden könnten.

Nun schieben die Jungs von bbleaks.com noch ein paar Informationen hinterher. Diese lesen sich folgendermaßen:

  • Ja, es wird ein Tablet entwickelt
  • Das Tablet wird schmäler und dünner als das iPad
  • Der Codename lautet “BlackPad” bzw. “Cobalt”
  • Das Tablet bekommt volle BlackBerry OS Unterstützung und Funktionalität (was immer das heißen mag)
  • Eine Veröffentlichung erfolt nicht mehr in 2010

bbleaks.com beruft sich dabei auf eine vertrauenswürdige Quelle, trotzdem sind all diese Informationen bis auf Weiteres unter Spekulationen bzw. Gerüchte zu verbuchen.

Diskussionsstoff schaffen diese Eckdaten trotzdem genug. Wird es nicht so sein dass der große Tablet-Hype 2011 bereits vorbei ist? Bleibt es wirklich bei 8,9″ Displaygröße? Viel mehr interessiert mich aber Eure Meinung. Würdet Ihr Euch ein BlackBerry Tablet unter den oben genannten Voraussetzungen kaufen? Und bei welchem Verkaufspreis läge Eure Schmerzgrenze?

Über eine rege Diskussion zum Thema BlackBerry Tablet / BlackPad in den Kommentaren würde ich mich freuen.

Offizielle Skype App noch nicht in Sicht

Im März 2009 wurde ganz offiziell eine Skype-Applikation für den BlackBerry angekündigt, und zwar keine Drittanbieterlösung, sondern eine App direkt von Skype. Der Launch war – eigentlich – für Mai 2009 geplant. Recht schnell wurde klar dass der Termin nicht eingehalten werden konnte, außerdem kam dann im April 2009 die Info, dass der Skype Client am BlackBerry kein VoIP unterstützen wird.

skype-logoAls nächstes war der Oktober 2009 als Releasetermin angedacht, auch dieser verstrich ohne eine weitere Information. Ende des Jahres hieß es seitens Skype, die User sollen weiter geduldig bleiben, es wird noch an der App gearbeitet und sie befindet sich noch im Private Beta Status, hier ein Auszug aus einem Artikel von Berryreview.com

Supposedly the app is on its way and STILL in private beta testing. They claim that they unfortunately faced delays beyond their control and working to create the best possible Skype experience on the BlackBerry. [den ganzen Artikel lesen]

Nun, uns bleibt nichts, als weiterhin geduldig zu warten, vielleicht wird die Skype App für den BlackBerry ja tatsächlich ein genialer Wurf (vielleicht sogar MIT VoIP Support?). Bis zum Launch der Software bleibt allen Skype-Usern, die den Messenger auch am BlackBerry nutzen möchten nur die Möglichkeit, auf 3rd Party Apps zurückzugreifen.

Bisherige Möglichkeiten um Skype am BlackBerry nutzen zu können sind unter anderem folgende:

Zur Erinnerung, für viele andere Messaging-Programme gibt es bereits native Lösungen. Die BlackBerry IM-Clients für Yahoo Messenger, Google Talk, AIM, ICQ und Windows Live Messenger können direkt bei RIM heruntergeladen werden.

Sobald es in Sachen Skype Neuigkeiten gibt erfahrt Ihr es natürlich sofort! Was meint Ihr? Freut Ihr euch auf die Skype App, nutzt Ihr Skype, würdet Ihr es auch am BlackBerry nutzen oder seit Ihr mit den Drittanbieterlösungen recht zufrieden? Schreibt mir in den Kommentaren!

Kommt die offizielle Twitter App von RIM bald?

Einen interessanten Artikel habe ich bei crackberry.com gelesen. Angeblich soll die RIM-eigene Twitter Applikation für den BlackBerry bereits im Testing sein und sich kurz vor der Fertigstellung befinden. Grund sind erste Tweets innerhalb Twitter mit der Applikation “Twitter for BlackBerry”. Ein Blick auf den folgenden Screenshot erläutert was ich meine (an dieser Stelle herzlichen Dank an das Team Crackberry bei denen ich den Screenshot gefunden habe).

twitter-rim-blackberry

(c) crackberry.com

Ein Klick auf “from Twitter for BlackBerry” leitet direkt auf die RIM-eigene Page blackberry.com/twitter. Dort wiederum erhält man bis dato eine 404-Fehlerseite “The page you have requested has been moved or no longer exists.” da dort noch keine Inhalte hinterlegt wurden.

Trotzdem ist nun der Aufruhr in der BlackBerry Welt groß, jeder will die Twitter App von RIM möglichst schnell sehen. Nichtsdestotrotz gibt es mittlerweile viele wirklich gelungene Drittanbieterapplikationen für Twitter-Zwiegespräche. Mitte des Jahres haben wir die damals bekanntesten Twitter-Apps für den BlackBerry genauer unter die Lupe genommen, mittlerweile sind schon einige Neue dazugekommen.

Bereits im September sickerten erste Informationen durch dass RIM an einem eigenen Twitter-Client arbeitet. Die damaligen Informationen könnt Ihr hier nachlesen: Alle Infos zum Twitter Client von RIM.

Welchen Twitter-Client nutzt Ihr momentan am BlackBerry? Oder interessiert Euch Twitter nicht? Schreibt mir in den Kommentaren – und falls Ihr Twitter-User seid, folgt doch auch unserem Channel @blogberryde. :-)

Erstes Bild vom BlackBerry Atlas

Ich lese – übrigens genau so wie Martin von besmgmt.de – mehr oder weniger regelmäßig bei crackberryaddicted.com im Forum mit. Dort hat Salomondrin erste Bilder eines bis dato unbekannten BlackBerry Modells veröffentlicht.

Der BlackBerry trägt den Codenamen Atlas, und erinnert sowohl vom Design als auch vom Formfaktor stark an ein weiteres Bold-Modell. Salomondrin nennt bereits einige technische Details:

  • Auf der Rückseite steht die Bezeichnung “Bold”
  • Keyboard des Curve 8900
  • Nur EDGE, kein 3G
  • Kamera mit Blitz
  • optisches Trackpad

Also bis dato nichts bahnbrechend Neues. Trackpad haben alle neuen BlackBerry Modelle, eine Kamera ist mittlerweile ebenfalls obligatorisch, der Bold-Akkudeckel kann durchaus auch in der Entwicklungsphase vom Bold 9700 / Onyx kommen.

Ich kann den BlackBerry Atlas bis dato noch nicht richtig einordnen, dazu fehlen weitere Informationen. Wer sich schon ein paar Bilder ansehen möchte, findet diese im Blog von Salomondrin.

Weiß von Euch jemand etwas über den BlackBerry Atlas – und wie findet Ihr das Gerät? Über Eure Kommentare freue ich mich!

RIM bringt eigenen Twitter Client

Research in Motion entwickelt aktuell einen nativen Twitter Client für die BlackBerry Smartphones. Es ist also damit zu rechnen, dass zukünftige BlackBerry Geräte bereits ab Werk einen Twitter Client integriert haben, die Installation eines Drittanbieterclients wie Übertwitter oder einer anderen Twitter-Applikation würde damit künftig wegfallen.

Natürlich immer vorausgesetzt dass die Software, an der RIM momentan entwickelt, mindestens ebenbürtig mit Apps wie Übertwitter sein wird. Viel interessanter finde ich die Frage des Warum und Weshalb?.

Gut, Twitter ist momentan ein richtiger Hype auf dem Globus. Jeder der hip sein will und meint er hat etwas zu erzählen was die ganze Welt wissen will, nutzt momentan den 140-Zeichen Dienst. Auch wir von blogberry.de verbreiten unsere neuesten BlackBerry Informationen über diesen Kanal (@blogberryde).

Martin hat schon einige weitere Informationen über den Leistungsumfang des Twitter-Clients am BlackBerry, die ihr hier nachlesen könnt.

Dort ist unter anderem zu lesen, dass der RIM-Twitter Client werbefrei betrieben werden soll und allem Anschein nach auch nichts kostet. Wieso also steckt RIM Zeit, Geld und Ressourcen in die Entwicklung eines solchen Clients – mir persönlich erschließt sich diese Logik bis dato nicht.

Was meint ihr? Braucht die Welt einen Twitter-Client von RIM, oder sind 3rd-Party Apps wie Übertwitter und Konsorten nicht viel passender? Diskutiert in den Kommentaren!

Der Weg der BlackBerry Firmware

Immer wieder entstehen in Beiträgen zu BlackBerry Firmware Releases angeregte Diskussionen, zuletzt im Beitrag zur Freigabe der BlackBerry Storm Firmware 4.7.0.141 durch Vodafone Deutschland.

Eine Partei schimpft dann auf den Hersteller RIM, andere geben die Schuld dem jeweiligen Mobilfunkanbieter, ein weiteres Konglomerat ist derart überzeugt vom BlackBerry, dass gar nicht gemosert wird, und der Rest wettert einfach drauflos, ganz egal wer schuld hat :) Grund genug also, einmal aufzuzeigen, wie die BlackBerry Firmware eigentlich zum Gerät kommt.

Alle BlackBerry Firmware-Releases werden in der Entwicklungsabteilung von Research in Motion (RIM) programmiert. Dort gelten strikte Geheimhaltungsregeln, in der freien Wildbahn ist kein Fall bekannt, in dem ein Mitarbeiter von RIM eine Firmware im Internet verteilt hat.

Danach wird die jeweilige Firmware-Version zum Test an die Mobilfunkanbieter versendet. Der Mobilfunkanbieter hat dann die Aufgabe, die Firmware auf seinen Geräten zu testen. Dabei unterscheiden sich die Firmware-Releases je nach Mobilfunkanbieter im Detail – denken wir an das Vodafone-Live! Icon, oder das Web ‘n Walk Icon bei T-Mobile. Die interne Testabteilung des Mobilfunkanbieters entscheidet dann, ob ein Firmware Release gut genug ist, um veröffentlicht zu werden.

Während dieser Testroutinen gibt es immer wieder Mitarbeiter der Mobilfunkunternehmen, die ein Firmware-Paket im Internet hochladen (meist bei anonymen Hostern) und den Download-Link an ein BlackBerry-Informationsportal Ihrer Wahl senden (meistens handelt es sich dabei um crackberry.com) ;-)
Kurz darauf wird über diese inoffizielle Firmware berichtet und der Download-Link der Allgemeinheit präsentiert. Dabei spricht man dann von einem “Firmware-Leak” [Der Begriff Leak (engl., Leck, Loch, undichte Stelle) bezeichnet im Allgemeinen inoffizielle Veröffentlichung von Informationen, die nicht zu diesem Zweck vorgesehen waren.].
Diese “geleakte” Firmware installieren sich dann viele experimentierfreudige BlackBerry-Anwender auf Ihren Geräten, und geben Ihre Erfahrungen und Berichte auf dem jeweiligen Internetportal in Form von Kommentaren oder Beiträgen wieder – somit sind diese Anwender “freiwillige Betatester” der inoffiziellen Firmware.

Die Mobilfunkanbieter haben überdies die Möglichkeit, selbst Änderungen am Programmcode des jeweiligen Firmware-Releases durchzuführen. So wurde mittlerweile von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt, dass bspw. die BlackBerry Storm Firmware 4.7.0.113 in der Erstveröffentlichung kein nativer Programmcode von RIM war.

Wird eine Firmware dann vom Mobilfunkanbieter als tauglich eingestuft, stellt der Anbieter diese Version seinen Kunden zur Installation zur Verfügung. Ab dann gilt eine Firmware-Version als “offiziell”, da Sie den Segen des Mobilfunkanbieters hat, und dieser bei etwaigen Schäden eine entsprechende Garantie leisten muß.
Bei der Veröffentlichung gibt es dann noch die Möglichkeit, dass der Mobilfunkanbieter die Firmware erst in einem Land veröffentlicht, in dem nur ein geringer Anteil der Gesamtanwender residiert – dies war bspw. bei der Veröffentlichung der BlackBerry Storm Firmware 4.7.0.100 der Fall, die vorab in Griechenland veröffentlicht wurde.

Für einige Anwender stellt sich auch nach diesen Ausführungen immer noch die Frage: Wer ist “schuld”, wenn eine Firmware veröffentlicht wird, die nicht zufriedenstellend funktioniert?

Ist es der BlackBerry Hersteller RIM, der nicht fehlerfrei programmiert hat, oder ist es der Mobilfunkanbieter, der die Firmware vor der Freigabe nicht ausreichend getestet hat, und somit RIM nicht auf verbliebene Probleme hingewiesen hat? Da kaum einer von uns wirklich an der Entwicklung einer Firmware beteiligt ist, lässt sich nur schwer ein Rückschluß bilden, an welcher Stelle übereilt gehandelt wurde. Wollte der Mobilfunkanbieter einfach der “Erste” sein, mußte RIM auf zu viele Kundenbeschwerden reagieren, oder wurde an einer Stelle einfach etwas übersehen?

Ihr seht, das Bereitstellen aktueller Firmware für die BlackBerry Geräte ist eine Teamarbeit, nur wenn beide Parteien nahtlos zusammenarbeiten, erhält der Endkunde auch ein zufriedenstellendes Ergebnis.

Dies waren meine eigenen Gedanken zum Weg der BlackBerry Firmware. Falls Ihr meine Meinung nicht teilt, oder Verbesserungen bzw. andere Informationen habt, freue ich mich natürlich über Eure Kommentare!

Ist die Entwicklung von OS 4.7 gestoppt?

Benedict von Benesblog hat ein paar interessante Aussagen eines Crackberry-Mitglieds publiziert. Crackberry Member Radioguinea will festgestellt haben, dass die Entwicklung des BlackBerry OS 4.7 eingestellt wurde, sodaß sich die RIM Entwicklungsabteilung voll auf das BlackBerry OS 5.0 stürzen kann.

Natürlich kann so eine unbestätigte Aussage Alles oder Nichts bedeuten, jedoch ist die Crackberry-Community seit dieser Meldung derart angestachelt, dass wir sicherlich bald mehr zum Thema wissen werden.

Im Endeffekt hieße das aber, dass es keine neuen Firmware-Leaks bzw. offizielle FW-Releases mit der Versionsnummer 4.7.x mehr geben wird. Stattdessen steht dann ein Firmware-Release 5.0.x in den Startlöchern – nach den OS 5.0.0.90 Versionen von BlackBerry Bold und BlackBerry Curve 8900 taucht eventuell bald auch ein 5.0.x – Release für den BlackBerry Storm auf.

Meisselt diese Aussagen noch nicht in Stein, bisher ist noch nichts offiziell bestätigt, doch ich dachte mir dass so kurz vor der WES 2009 in Orlando und dem Veröffentlichungstermin des BlackBerry Enterprise Server 5 diese Meldung einige von Euch interessieren könnte.

Weiterführende Informationen zum Thema findet Ihr im Blog von Benedict.

Falls hier auch der ein oder andere “Insider” mitliest – über Informationen in den Kommentaren freuen wir uns sicher alle :-)

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