RIM und die Microsoft Live Search

Der Blackberry Hersteller Research in Motion (RIM) kooperiert zukünftig mit Microsoft Live Search. Zusammen wollen Microsoft und RIM die Microsoft Live Search an allen Blackberry Smartphones zum Standard machen.

Neben der herkömmlichen Websuche werden auch kontextsensitive Suche und die Suche nach Points-of-interest in Zusammenarbeit mit Blackberry Maps integriert.
Im aufstrebenden Blackberry Markt ist dies für Microsoft die passende Gelegenheit, ihre mobile Suchmaschine zu etablieren, vor allem da im konventionellen Suchmaschinengeschäft die Live Search immer mehr Marktanteile verliert.

Diese Kooperation ist die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Microsoft. Bereits vor einigen Monaten wurde eine Vereinbarung getroffen, dass Microsoft zusammen mit RIM die Microsoft Windows Live Services auf Blackberry Smartphones etabliert. So ist es mittlerweile von allen aktuellen Blackberrys aus möglich, die Dienste des Windows Live Messenger zu nutzen.

Die Microsoft Live Search wird noch in diesem Jahr in die Blackberry Smartphones integriert.

Neben RIM hat sich auch Nokia an den Softwareriesen aus Redmond gewandt. Nokia will der steigenden Marktmacht des Blackberry entgegenwirken und implementiert zukünftig Microsoft Exchange ActiveSync in Ihre Nokia-Smartphones. Alle neuen Nokia Smartphones werden nun nicht mehr mit der RIM-kompatiblen Software Blackberry Connect ausgestattet.

Microsoft selbst nimmt die Stellung des lachenden Dritten ein. Mit ihrem Betriebssystem Windows Mobile sind Sie nach wie vor hervorragend im Markt vertreten, und können mit den aktuellen Kooperationen zu RIM und Nokia weitere Produkte auf dem Großkundenmarkt etablieren.

Automatisches Verteilen von Outlook Signaturen

Administratoren von Exchange-Umgebungen sollte das Problem “wie verteile ich einheitliche Signaturen automatisch an alle User” ein Begriff sein.
Microsoft hat keinen zentralen Verteilungsmechanismus vorgesehen, mit Exchange- bzw. Microsoft-Bordmitteln besteht somit keine Möglichkeit, allen eMail-Benutzern im Unternehmen automatisch eine standardisierte eMail Signatur zu unterbreiten.

OutlookSignature schließt genau diese Lücke. Mit OutlookSignature öffnen sich alle Möglichkeiten einer komfortablen Erstellung, Verwaltung und Verteilung von Outlook Signaturen, die Vorteile im Überblick:

  • Anhand benutzerdefinierter Signaturvorlagen (HTM, RTF, TXT) kann eine beliebige Anzahl Signaturen erzeugt werden
  • Verwendung von Daten aus dem Active Directory. Nahezu ALLE Active-Directory Informationen können mittels Variablen dynamisch in die Signatur eingepflegt werden.
  • Automatische Einrichtung der Signaturen bei den Benutzern (sowohl HTML, als auch RTF und TXT)
  • Automatische Einstellung der Signaturoptionen
  • Zentrale Konfiguration von OutlookSignature über INI-Datei

OutlookSignature unterstützt die Outlook Versionen 2000, XP, 2003 und 2007 und erkennt bei der Einrichtung automatisch die am Client installierte Outlook-Version.

Das Programm nutzt entweder eine lokale Datenbank in der die individuellen Benutzerinformationen abgelegt sind, oder greift wahlweise die Daten direkt aus dem Active Directory System ab.
OutlookSignature kann problemlos in das Benutzer Logon-Script eingebunden oder automatisch via Gruppenrichtlinien verteilt werden.

Durch die vielfältigen Konfigurationsmöglichkeiten in der INI-Datei kann bspw. gesteuert werden, ob bereits bestehende Signaturen entfernt oder beibehalten werden sollen, oder ob die neu verteilte Signatur nur bei neuen Nachrichten oder auch beim Antworten verwendet werden soll. Für mich blieben bei der Konfiguration von OutlookSignature bis jetzt keine Wünsche offen!

Ich habe die Erstellung und automatisierte Verteilung der Outlook-Signaturen an einem System mit ca. 100 eMail-Clients (mit verschiedenen Client-Versionen) erfolgreich getestet. Dabei wurden sämtliche Footerdaten aus der Active Directory abgefragt.
Im Urzustand sind bei OutlookSignatures bereits umfangreiche Beispieldateien angehängt, mit denen man zum einen Testen kann, und zum anderen mit der Konfiguration und Anpassung der INI-Dateien vertraut wird.

Beim Hersteller zerbit gibt es eine ausführliche Anleitung zur Installation und Nutzung von OutlookSignature.
Im Blogbeitrag besteht auch die Möglichkeit, den Entwickler des Tools zu kontaktieren, allgemeine Fragen können meist durch das Lesen der FAQ beantwortet werden, ansonsten werden Beitragskommentare mit Fragen vom Autor beantwortet.

OutlookSignatures ist Freeware, wer die Software einsetzt und für gut befindet kann den Entwickler jedoch über einen Paypal Donate Button bei seinen Projekten unterstützen.

Mit BlackBerry auf öffentliche Ordner zugreifen

Was mit Tobit David seit langer Zeit Gang und Gäbe ist, stellt Outlook-Nutzer bis jetzt vor ein Problem. Der Zugriff auf öffentliche Ordner via BlackBerry.

Bisher kann der BlackBerry unterwegs nur Nachrichten von Microsoft Exchange Postfächern empfangen, nicht aber über neue Inhalte in Öffentlichen Ordnern informieren.

Gangl Dienstleistungen, Entwickler diverser nützlicher Exchange-Tools und zugleich DIE Adresse für alle unkonventionellen Exchange-Lösungen die von Microsoft nicht abgedeckt werden bietet für die Problematik “Darstellung Öffentlicher Ordner am BlackBerry” zukünfig eine Lösung.

Bei Gangl wurde das Add-On ‘OLXFolderReplicationAgent‘ für Exchange Server entwickelt, das die verschiedenen Speicherebenen des Exchange Servers überbrückt und somit Daten zwischen Postfächern und Öffentlichen Ordnern repliziert.

Dabei lassen sich mehrere Öffentliche Ordner in ein Postfach replizieren. Anwender können Quelle und Ziel auswählen und den Umfang des Datenabgleichs begrenzen. Zudem informiert ein Benachrichtigungsdienst über neue Nachrichten.

Unkompliziert gestaltet sich auch die Installation und Konfiguration des Add-Ons. Der OLXFolderReplication Agent wird serverseitig installiert, an den Outlook Clients ist keine Installation notwendig. Die aktuelle Version 1.4 von OLXFolderReplication ist kompatibel mit Exchange Server 2007, Outlook 2007 und Windows Vista.

Preise können auf der Homepage von Gangl Dienstleistungen eingesehen werden und ist anwenderabhängig und richtet sich nach der Zahl der zu verarbeitenden Ordner. Bei 2 Ordnern liegt der Preis für OLXFolderReplication bei 501 Euro, sind 10 Ordner zu verarbeiten beträgt der Preis 898 Euro.

Die Tobit Nutzer wird es freuen, funktioniert ja dort die Synchronisation Öffentlicher Ordner einwandfrei. Für Exchange-Administratoren liefert Gangl mit dem Add-On OLXFolderReplication eine praktikable Lösung zu moderaten Preisen.

Windows XP SP3 jetzt offiziell verfügbar

Nach dem Launch von Windows XP SP3 und dem unmittelbar darauf folgendem Rückzug der Veröffentlichung – wir haben darüber berichtet – ist das Service Pack 3 für Windows XP ab heute offiziell verfügbar.

Über die ins Betriebssystem integrierte Funktion “Windows Update” wird Service Pack 3 ab Mitte des Jahres zur Verfügung stehen.
Bis dahin kann das Service Pack entweder direkt auf den Microsoft Seiten heruntergeladen werden, oder aber – für Unternehmen interessant – via WSUS (Windows Update Services) direkt an die betreffenden PCs verteilt werden.

Das Windows XP Service Pack 3 aktualisiert alle Windows XP Versionen außer x64 (Windows XP x64 basiert auf Windows 2003 und nutzt darum die Updates des Serverbetriebssystems). Voraussetzung für ein Update auf Windows XP SP3 ist ein bereits installiertes Service Pack. XP Betriebssysteme ohne Service Pack müssen erst auf SP1 bzw. SP2 upgedatet werden, bevor SP3 eingespielt werden kann.

Das SP3 enthält nicht nur Patches und Updates, sondern ergänzt einige bereits separat erhältliche Zusätze, unter anderem Background Intelligent Transfer Service 2.5, Windows Installer 3.1, Management-Console 3.0 und Core XML Services 6.0. Grundlegend neue Funktionen sind nicht enthalten, ebenso fehlen aktuelle Versionen von Internet Explorer oder Media Player.

Microsoft will nun doch nicht mit Yahoo!

Es wäre die größte Firmenübernahme in der Internetgeschichte geworden. Anfang des Jahres buhlte Microsoft um die Gunst von Yahoo, und hatte damals 45 Milliarden Dollar für das Suchmaschinenunternehmen geboten.

Yahoo zeigte sich wenig begeistert, Ballmer, respektive Microsoft war erst eingeschnappt, und sprach dann fast zickig von “feindlicher Übernahme”, als Yahoo sich immer mehr in Richtung Google wandte.
Dann war einige Wochen Stille, unterdessen kooperierte Yahoo mit Google um gemeinsame Strategien für Suchanzeigen zu testen.

Dann ein erneuter Vorstoß von Microsoft: Steve Ballmer erhöhte sein Angebot um weitere 5 Milliarden Dollar. Doch auch ein Preis von 50 Milliarden war Yahoo zu wenig, deren Forderung liegt weit über dem Angebot von Microsoft.

Letzte Woche kam es zu einem letzten verzweifelten Versuch seitens Microsoft, den Suchmaschinenriesen Yahoo doch noch für sich zu gewinnen. Ein gemeinsames Treffen und Gespräche bezüglich einer Übernahme scheiterten – unter anderem an den finanziellen Forderungen.

Nun blieb Microsoft nichts anderes übrig als von seinem Gebot zurückzutreten. Die Übernahme von Yahoo ist – bis auf weiteres – kein Thema mehr. Steve Ballmer hat einen abschließenden Brief an Yahoo geschrieben, darin hieß es “er sei enttäuscht“.

An eine feindliche Übernahme denkt nun auch Ballmer nicht mehr, nachdem ihm von Yahoo eröffnet wurde, dass Yahoo in diesem Fall alles dafür tun würde dass das Unternehmen für Microsoft nicht mehr interessant sei.
Letzten Meldungen zu Folge reagiert Microsoft nun trotzig mit der Aussage “Yahoo hätte unsere geplanten Strategien beschleunigen können, Microsoft könne aber auch ohne Yahoo diese Ziele erreichen“.

Ich bin auch zukünftig gespannt was mit Yahoo passieren wird, die strategische Annäherung zu Google wird vielen weiterhin Verunsicherung im Übernahmemarkt bescheren.
Seien wir gespannt !

XP SP3 – Kaum da, schon wieder weg

Vor einigen Tagen haben wir über den offiziellen Release-Start von Windows XP Service Pack 3 berichtet.

Nun haben die Microsoft Entwickler buchstäblich in letzter Sekunde noch einen Kompatibilitätsfehler im Windows XP Service Pack 3 gefunden, und den Rollout gestoppt. Einen neuen Freigabetermin für das Service Pack 3 gibt es bis jetzt noch nicht.

Kurioserweise ist im Windows Vista Service Pack 1 der gleiche Kompatibilitätsfehler enthalten. Da das Update allerdings schon seit einiger Zeit zum Download verfügbar ist, und seitens Microsoft noch kein Patch existiert, legt Microsoft seinen Kunden ans Herz, von der Installation von Windows Vista Service Pack 1 abzusehen.

Grund für die Verzögerung beim XP Service Pack 3 ist eine Unverträglichkeit des SP3 mit dem Microsoft-Produkt “Dynamics Retail Management System” (RMS). Es ist nicht bekannt, welche Probleme auftreten, wenn RMS mit dem Service Pack 3 fuer Windows XP verwendet wird.

Microsoft will nun bei allen RMS-Kunden Filtermechanismen anwenden, damit Benutzer des Dynamics Retail Management System das XP SP3 nicht als Download angeboten bekommen, waehrend alle uebrigen XP-Kunden das Service Pack 3 spaeter erhalten.

Entsprechend dieser Meldungen wird sich unser Erfahrungsbericht bezüglich der Installation von Windows XP Service Pack 3 ebenfalls verzögern.

Windows XP SP3 kommt in 5 Tagen

Der kühne Plan von Microsoft beim Launch von Windows Vista war klar: Möglichst viele Nutzer sollten auf das Klicki-Bunti Betriebssystem umstellen. Und heute, gut eineinhalb Jahre danach?
Im privaten Bereich hat sich Vista mittlerweile durchgesetzt, zumal neue Geräte nicht mehr mit Windows XP verkauft werden, höchstens noch mit einer Vista-Version die auf Windows XP downgegradet werden kann.

Im Businessbereich stehen die Zeiger aber nach wie vor auf Windows XP. Das Betriebssystem ist gut, funktioniert, hat gegenüber seinen Vorgängern kaum mehr unkontrollierte Abstürze und ist durch seine Ähnlichkeit mit Windows 2000 für den Nutzer einfach bedienbar.

Vor ca. 4 Wochen wurde Service Pack 1 für Windows Vista gelauncht, am 29. April steht nun Service Pack 3 für die Vorgängerversion Windows XP zum Download bereit.

Die automatische Distribution via Update Services beginnt im Sommer 2008. Bis dahin kann man Windows XP Service Pack 3 im Microsoft Download Center herunterladen.

Die angebotene Version über Windows Update hat eine typische Größe von ca. 70MB. Wer das Windows XP Service Pack 3 über das Microsoft Download Center herunterladen will, darf sich auf eine Dateigröße von ca. 580MB einstellen.
Das liegt hauptsächlich daran, dass man mit dieser Datei sowohl von Windows XP Service Pack1 als auch von Service Pack 2 updaten kann.

Windows XP Service Pack 3 enthält eine Zusammenfassung aller Updates und Hotfixes seit Service Pack 2 und einige (kleinere) neue Funktionen. Bahnbrechende Änderungen wird es allerdings nicht mehr geben.

Eine Änderung gibt es bei der Windows Produktaktivierung. Der Eingabe des Lizenzschlüssels bei der Installation entfällt, ist aber dann spätestens bei der WGA-Prüfung notwendig. Nutzer die das Windows XP Service Pack 3 über die Windows Update Services installieren müssen keinen Produktkey eingeben.

Microsoft hat vorgesorgt, sodaß schon ein Forum für Windows XP Service Pack 3 im Microsoft Technet Bereich besteht. Dort werden Antworten auf alle Fragen versprochen, die Service Pack 3 für Windows XP betreffen.

Sobald das Update auf Windows XP Service Pack 3 zur Verfügung steht werden wir über den Installationsvorgang, den Zeitaufwand und eventuell auftretende Probleme berichten.

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