PrintMig – Microsoft Print Migrator

Der Microsoft Print Migrator 3.1 ist ein kleines aber feines Tool von Microsoft, um Druckerkonfigurationen auf Printservern zu sichern und auf anderen Systemen wieder einzuspielen.

Ich hatte letztens erst den Fall beim Kunden: Printserver Windows 2000 mit ca. 50 Netzwerkdruckern, teilweise HP Ports, teilweise Standard TCP/IP Ports. Nun sollte der Server auf Windows 2003 R2 upgedatet werden. Ein Upgrade des Betriebssystems war nicht geplant, also ist die Neuinstallation des Servers von Nöten.
Nur was passiert mit den ganzen Druckern? Alle neu installieren?

Nein, dank dem Print Migrator Tool von Microsoft ist die Druckermigration eine entspannte Sache.

Das Print Migrator Tool 3.1 ist ganze 210KB groß und kann von den Microsoft Seiten heruntergeladen werden. Dazu gibt es noch eine Dokumentation zur Handhabung des Print Migrator Tools.

Einige interessante Features des Microsoft Print Migrator Tools:

  • Cross Operating System support (Windows NT4, 2000, XP, 2003)
  • Unterstützt Microsoft Cluster Services
  • Konvertiert ggf. LPR-Ports in Standard TCP/IP Ports
  • Das Print Migrator Tool ist ab Version 3.1 terminalserverfähig

Nach Download des Tools wird dieses über CLI (Command Line Interface) aufgerufen, mit printmig /? erhält man einen schönen Überblick der Funktionen, für die meisten interessant ist /b (backup) bzw. /r (restore).

Beim Erstellen des Backups wird die Druckerkonfiguration in eine CAB-Datei gesichert. Beim Restore wird standardmäßig ein Merge ausgeführt, die Drucker werden also zusammengeführt, es werden nicht explizit Geräte überschrieben. Sowohl beim Backup als auch beim Restore kann man sich entweder auf das GUI verlassen, oder die Vorgänge händisch via CLI starten.

Das Microsoft Print Migrator Tool ist in beide Richtungen kompatibel, sowohl aufwärts (NT4.0 auf 2000 o.ä.) als auch abwärts (bspw. 2003 auf 2000).

Schnelle Screenshots und Snips mit Vista

Screenshots des ganzen Bildschirms oder des aktuellen Fensters sind ja schon seit langem mit Windows Bordmitteln zu erledigen, das ging auch schon unter Windows NT 4.0 / 2000 / XP und Konsorten.

<DRUCK> kopiert den aktuellen Bildschirminhalt komplett in die Zwischenablage
<ALT> + <DRUCK> wiederum legt ein Bild des aktuellen Fensters im Clipboard ab

Mit Windows Vista wird ein kleines aber feines Tool mitgeliefert, mit dem man auch gewisse Bildschirmbereiche einfach ausschneiden kann, das Snipping Tool.

Zu finden ist der kleine Helfer entweder unter Start / Programme / Zubehör oder ihr gebt einfach “Snipping” im Suchfeld des Startmenüs ein.

Snipping Tool - Startmenü

Nachdem Ihr das Snipping Tool gestartet habt, wird der Bildschirm leicht grau hinterlegt, und Ihr könnt mit der Maus den gewünschten Bereich markieren. Sobald die Maustaste losgelassen wird, liegt der ausgewählte Bereich automatisch in der Zwischenablage. Entweder ihr fügt den Snipshot dann Quick and Dirty in Euer Dokument / Email / etc. ein, oder ihr könnt den Screenshot in einem Bildbearbeitungsprogramm weiter bearbeiten.

Wenn Ihr feinsäuberlich snippen könnt, oder Euch die weitere Bearbeitung sparen wollt, bietet das Snipping Tool die Möglichkeit, automatisch einen Rahmen um den freigestellten Bereich zu machen:

Vista Snipping Tool - Optionen

Dazu einfach bei geöffnetem Snipping Tool auf Optionen klicken und die gewünschte Rahmenfarbe auswählen. Der Screenshot wird dann automatisch mit dem entsprechenden Rahmen in der Zwischenablage hinterlegt und kann so unkompliziert in die gewünschte Anwendung eingefügt werden.

So lassen sich mit dem Snipping Tools bspw. Dokumentationen schnell und ohne Aufwand übersichtlicher gestalten.

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