BlackBerry Client für WordPress angekündigt

WordPress kommt auf den BlackBerry – und zwar mit einer mobilen BlackBerry Applikation. Für das iPhone gibt es solch eine mobile Blogginglösung wohl schon seit längerer Zeit, allerdings soll diese nicht wirklich brauchbar sein.

Gestern hat Matt Mullenweg, “Erfinder” von WordPress in seinem Live-Blog folgenden Satz fallen lassen, an den sich seitdem alle WordPress-Anwender mit BlackBerry in der Hosentasche klammern:

“New Blackberry App to be released soon”

Soso. Die Wortwahl lässt zwar genügend Spielraum, sowohl seitens des Funktionsumfanges als auch im Hinblick auf den Veröffentlichungszeitpunkt. Bis dahin müssen sich alle Blogger, die in einer mobilen Anwendung von unterwegs bloggen möchten, mit anderen Tools zufriedengeben. Kevin von Crackberry.com empfiehlt beispielsweise die Anwendung MobilePress.

Ich persönlich bin richtig gespannt auf die BlackBerry-App, die uns WordPress Anwendern das Leben leichter machen soll. Bisher pflege ich blogberry.de ausschließlich vom Notebook aus, und habe noch keinen einzigen Blogeintrag am BlackBerry verfasst. Diesen nutze ich lediglich, um von unterwegs Kommentare freizugeben, oder schnell einen Kommentar abzugeben. Im Normalfall beschränken sich meine Basteleien an blogberry.de auf die Zeit, in der ich am Notebook sitze (das ist oft und lang genug) ;-)

Und bei Euch? Wartet Ihr auch auf die WordPress-App für den BlackBerry? Oder habt Ihr andere Alternativen um mobil zu bloggen? Oder habt ihr gar keinen Blog?

StudiVZ und Co mobil erreichen

Während es für Social Networks wie MySpace und Facebook bereits BlackBerry Applikationen direkt vom Hersteller gibt, mußten die User von studiVZ, meinVZ und Co bisher auf das mobile Abfragen Ihrer Accounts am BlackBerry verzichten – oder den unkomfortablen Weg über den BlackBerry Browser nutzen.

Seit heute bietet sowohl studiVZ als auch meinVZ und schuelerVZ einen mobilen Zugang zu deren Portalen an.

studivz-meinvz-schuelervz-blackberry

Die drei großen Portale sind unter folgenden Links zu erreichen:

BlackBerry Navigation mit skobbler

Mit skobbler startet eine weitere kostenlose Navigationslösung für BlackBerry Smartphones.

Skobbler arbeitet momentan in der Endphase an der BlackBerry Implementierung. In der letzten Woche hat uns Oliver Kühn von skobbler kontaktiert, ob wir nicht Lust hätten skobbler am BlackBerry auf Herz und Nieren zu testen.

Es freut uns dass wir von blogberry.de als Testpartner in Erwägung gezogen wurden.

Wir haben von skobbler eine Vorabversion des Produktes zur Verfügung gestellt bekommen. Nähere Informationen über das Releasedatum der offiziellen Version finden Sie am Ende dieses Beitrags.

Installation / Einrichtung
Die Installation von skobbler funktioniert denkbar einfach. Die Software lässt sich OTA (over-the-air) installieren. Beim ersten Programmstart kann man sich entweder für die 14-tägige Testphase entscheiden und direkt loslegen, alternativ meldet man sich mit seinen skobbler Benutzerdaten an.
Wer noch keine skobbler Zugangsdaten hat kann sich auf skobbler.de als Benutzer registrieren.

Das Programm
Auf den ersten Blick ist skobbler eine mobile Navigationslösung wie alle anderen auch. Der Mehrwert erschließt sich erst im Detail. So bietet skobbler neben einer gewöhnlichen Auto-Navigation auch einen Fußgängermodus an. Während der Auto-Navigation (2D) wird eine realistische Autobahnbeschilderung eingeblendet, außerdem werden die aktuellen Geschwindigkeitsbeschränkungen angezeigt. Praktisch für Leute wie mich, denen es meistens pressiert: Fährt man zu schnell, dann macht skobbler über einen Piepton auf die Geschwindigkeitsübertretung aufmerksam!

Navigation
Wie bereits angesprochen funktioniert die Auto-Navigation ähnlich wie andere Systeme. Die Eingabe der Route verfeinert skobbler jedoch mit einem tollen Service. Wer seine Fahrtroute vorab am PC plant, kann sich die gewünschte Route direkt aus map24 per SMS kostenlos auf sein Handy schicken lassen. Die SMS interpretiert skobbler als Route und legt diese unter “Favoriten” ab. Leider funktioniert dieser Service in der Testversion von skobbler für BlackBerry noch nicht.

Interessant ist auch die Fußgängernavigation. Nachdem eine Route eingegeben wurde kann man zwischen Fahrzeugmodus und Fußgängermodus wählen. Der Fußgängermodus dient eher als Empfehlung denn als vorgeschriebene Richtungsweisung. Kommt man von der Marschrichtung ab wird nicht sofort eine neue Route berechnet, sondern man kann sich anhand eines aktuellen Positionspunktes und der angezeigten Route selbst zurechtfinden. skobbler zeigt in diesem Fall die empfohlene Marschrichtung und die bereits zurückgelegte Strecke an. Spannend wäre wenn man die zurückgelegte Strecke später in Google Earth übertragen könnte!

Points of Interest
Neben der Adressnavigation bedient sich skobbler auch einer umfangreichen Points-of-Interest Datenbank. In der Umkreissuche gibt man einfach die gewünschte Destination (Cafe, Hotel, Restaurant, Sehenswürdigkeit) an, und skobbler schlägt die umliegenden Ziele vor.

Menüpunkt “Service”
Der unscheinbare Menüpunkt “Service” beinhaltet ein weiteres Schmankerl von skobbler. Dahinter befindet sich eine HRS (Hotel-Reservation-Service) Anbindung. Das Tool greift direkt auf die Datenbank von hrs.de zu, sodaß man sich von unterwegs aus ganz unkompliziert ein Hotel buchen kann. Man sieht auch hier, dass sich hinter skobbler ein durchdachtes Gesamtkonzept versteckt, dass vor allem Geschäftsleuten einen echten Mehrwert bietet.

Systemvoraussetzungen und Kosten
Um skobbler nutzen zu können benötigt man neben einem Mobiltelefon auch einen GPS-Empfänger. Bei der Routenplanung bedient sich skobbler von stets aktuellem Kartenmaterial, dass bei Bedarf online abgerufen wird. Neben einem Datentarif ist vor allem bei intensiver Nutzung eine Datenflatrate anzuraten. Der Datentraffic bei einer Route hat bei meinen Tests in der Stadt ca. 1MB bei 50km benötigt. Außerorts, beispielsweise bei längeren Autobahnetappen wird der Datentransfer niedriger sein.

Die Nutzung von skobbler ist kostenlos, es fallen lediglich Kosten für die Datenübertragung an, die mit dem Mobilfunkbetreiber abgerechnet werden (bei einer tatsächlichen Daten-Flatrate entfallen auch diese Kosten). Wer mehr über die Kosten der Datenübertragung erfahren will: auf skobbler.de gibt es eine detaillierte Auflistung “Was kostet skobbler unterm Strich“.

Testfazit
Zu einem Produkttest gehören natürlich neben den Vorzügen die ich im oberen Abschnitt erläutert habe auch die Punkte, die verbesserungswürdig sind.

Ein Punkt der mich gleich von Beginn an sehr gestört hat ist die Menünavigation. Man kann die Menüs “durchscrollen”, scrollt man über den ersten Menüpunkt hinaus landet man sogleich beim letzten Menüpunkt unten und umgekehrt. Bei der Bedienung mit dem BlackBerry Trackball macht das keinen Spaß und wäre für mich tatsächlich ein Ausschlußkriterium. Da sollten die Entwickler von skobbler unbedingt nachbessern!

Nach Eingabe einer Zieladresse gibt es keinen Button “OK” oder “Route berechnen”. Um die Routenberechnung zu starten muß “OK” im Kontextmenü ausgewählt werden. Diese Einschränkung tut der Nutzung keinen Abbruch, behindert aber doch im fließenden Ablauf der Dateneingabe.

Im Menü “Letzte Ziele” können jeweils nur Einzelziele gelöscht werden. Mir hat der Menüpunkt “Alle Ziele löschen” gefehlt. Eine Bereinigung des Zielspeichers nach intensiverer Nutzung wäre damit zeitsparender.

Abgesehen von diesen kleinen Schwächen im Detail ist skobbler für mich die erste mobile Navigation die ich auch selbst nutzen würde. Die Bedienung ist wirklich kinderleicht, und die Navigation im Fußgängermodus bietet einen echten Mehrwert!

skobbler für BlackBerry wurde von mir auf einem BlackBerry Curve 8300 getestet. Laut dem Weblog von skobbler.de ist die Anpassung der Software für den BlackBerry Bold 9000 kurz vor der Fertigstellung.

Wer skobbler selbst ausprobieren möchte, kann sich als Benutzer registrieren und nach Abschluß der Entwicklungsphase die Software herunterladen.
Skobbler für BlackBerry wird voraussichtlich ab Ende Oktober frei zugänglich zum Download bereit stehen. Sobald wir einen offiziellen Downloadlink erhalten werden wir diesen hier ergänzen!

Die Geschichte des Blackberry

Im Channelweb wurde anläßlich des 10-jährigen Bestehens des Blackberry Herstellers Research in Motion (RIM) ein Artikel veröffentlicht, der den Werdegang des Unternehmens und der Geräte beschreibt.


(Screenshot: crn.com)

Unter dem Namen “Evolution of the Blackberry” erhält man viele interessante Informationen zu RIM und seinen Blackberry Modellen.
Auch für mich neu waren die Produktfotos der ersten Blackberrys, vor allem der RIM Inter@ctive Pager 950 erinnert mehr an ein digitales Wörterbuch als an einen Vorläufer von Mobile eMail.

Garmin Mobile für Blackberry

Der Navi-Hersteller Garmin, bekannt geworden durch seine mobile Navigationslösungen nüvi® und zūmoTM (Motorrad) will nun auch den Smartphone-Markt mit intelligenter Navigationssoftware bedienen.

Vorgestellt werden soll die Softwarelösung “Garmin Mobile for Blackberry” auf der diesjährigen IFA 2008 in Berlin. Garmin Mobile for Blackberry soll Kartenmaterial für 40 europäische Länder sowie Verkehrs- und Wetterinfos enthalten, als auch mobilen Zugriff auf die lokale Google Suche und Fluginformationen ermöglichen.

Der Zugriff auf die Fluginformationen sieht folgendermaßen aus: Direkt vom Blackberry aus kann man den Status eines gebuchten Fluges online abfragen, und erhält weitere Informationen zu den Arrival- bzw. Departure Zeiten des gesuchten Fluges. Dies soll Ruhe in die Gemüter gestresster Geschäftsleute bringen, die kurz vor knapp noch im Taxi in Richtung Flughafen sitzen.

Sollte die moderne Droschke in einen Stau geraten, hat Garmin auch hierfür eine Lösung. Ausgestattet mit einem Blackberry und Garmin Mobile for Blackberry hat man außerdem Zugriff auf aktuelle Verkehrsinformationen. Ähnlich des TMC (Traffic Message Channel) Services werden auch hier Staus erkannt und auf Wunsch kann unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrsinformationen eine alternative Route berechnet werden. Zu guter letzt ist auch eine Abfrage der Wetterinformationen am ausgewählten Ort möglich.

Ach ja, navigieren kann das Garmin Mobile for Blackberry ebenfalls! Hier sind die üblichen Standardfunktionen integriert. Neben Zieleingabe (40 Länder Europas sind verfügbar) kann man sich auch – ähnlich dem festinstallierten Navi im Auto – an gewisse Standortziele lenken lassen. Beispielsweise Hotels, Restaurants, Tankstellen oder Sehenswürdigkeiten stehen dort zur Auswahl.

Die Navigation mittels Blackberry Smartphone funktioniert zum einen durch Sprachansagen, zum anderen kann sich der Fahrer auch durch optische Abbiegehinweise am Display des Blackberry über die Fahrtrichtung informieren.

Kostenfaktor:
Die Navigationssoftware inklusive Zugriff auf das Kartenmaterial kostet 99 Euro. Die Karten sind nur online verfügbar, es erfolgt keine Installation von Kartendaten auf den Blackberry.

Vorteile:

  • Stets aktuelles Kartenmaterial
  • Hohe Kartendichte, da kein Speicherplatz nötig

Nachteile:

  • Die Navigation funktioniert nur mit Datenverbindung
  • Außerdem entstehen weitere Kosten durch Datenübertragung
  • Erhöhte Kosten im Ausland durch Roaminggebühren

Wer einen Blackberry ohne integrierten GPS-Empfänger sein Eigen nennt, kann Garmin Mobile for Blackberry mit jedem beliebigen GPS-Empfänger betreiben, den das Blackberry Smartphone unterstützt. Alternativ bietet Garmin einen GPS-Empfänger zum Preis von ebenfalls 99 Euro an.

Garmin Mobile for Blackberry soll ab September 2008 zum Download zur Verfügung stehen.

Bleibt also abzuwarten, wie hoch die Datenübertragungsmenge bei der laufenden Routenberechnung ist – die bereits verfügbare, ebenfalls kostenlose Navigationssoftware Ö-Navi verbraucht pro Route ca. 50KB – eine überschaubare Datenmenge.

Sweet Life with Blackberry

Der Mobilfunkanbieter Virgin Mobile Canada verzückt uns mit einem Promo-Video zum Blackberry Pearl.

Es bleibt unbekannt wie Virgin Mobile das doch recht konservative Unternehmen Research in Motion dazu überreden konnte, sein OK für die Veröffentlichung des Videos “Sweet Life with Blackberry” zu geben.

Im Video wird der Tagesablauf einer durchaus ansehnlichen Geschäftsfrau und Ihr Umgang mit dem Blackberry Pearl dargestellt. Neben vielen stylishen Bildern erfährt man so ganz nebenbei, was der Blackberry Pearl so alles kann. In der Tristesse der Einheits-Werbevideos eine nette und lockere Kampagne wie ich finde.

Wie ist Ihre Meinung zu Elektronik-Commercials? Sollte Werbung knallhart auf Fakten und technische Details hinweisen, oder ist eine nett verpackte Story, die die technischen Daten umfließt nicht eingängiger?

Hallo Blackberry – Ade Privatleben

Smartphones wie der Blackberry verwischen immer mehr Berufs- und Privatleben. Das ist Fakt. Wer von uns kennt das nicht? Nach dem Essen auf der Couch ertönt das wohlbekannte “Bing” des Blackberry. Während man “nur schnell” zum Gerät greift um nachzuschauen wer denn geschrieben hat, erntet man bereits einen mißmutigen Blick des Lebens- / Ehepartners. An guten Tagen bleibt es dabei, an schlechten Tagen folgt eine ausgiebige Diskussion über Sinn, Unsinn und Nutzen eines “24-Stunden-verfügbar” Smartphones.

Genau diese Problematik wird momentan in den USA und Kanada heiß diskutiert. Anstoß dazu gab der US-Fernsehsender ABC, der kürzlich seinen Blackberry nutzenden Mitarbeitern eine Verzichtserklärung vorlegte. Diese sah vor, dass all die Zeit die die Mitarbeiter mit dem Lesen und Beantworten von eMails am Blackberry verbringen nicht als Arbeitszeit geltend gemacht werden kann.

Die Mitarbeiter unterschrieben nicht, der Arbeitgeber forderte daraufhin die Rückgabe der Blackberrys. Der darauf folgende Gang der Kollegen zur Gewerkschaft brachte den Stein endgültig ins Rollen.
Plötzlich stand das Thema Blackberry und der Einfluß auf das Privatleben im Mittelpunkt des – zumindest amerikanischen – Interesses, Fachzeitschriften und Fernsehsender berichteten darüber.

Aufgrund dieses Artikels der Financial Times Deutschland habe auch ich mir mal meine Gedanken zum Blackberry gemacht. Ich bin seit einigen Jahren überzeugter Nutzer, und kann mir meinen mobilen Alltag ohne Blackberry nur schwerlich vorstellen. Zu reizvoll ist die Option, immer und überall seine Mails checken zu können, um im Zweifelsfall zeitnah zu reagieren.

Wie aber ergeht es denen, die “unfreiwillig” einen Blackberry gestellt bekommen, und damit arbeiten “müssen” – und dann Abends mit verdrehten Augen reagieren, wenn eine neue Mail eintrifft?

Mich würde Ihre Meinung zum Thema interessieren:

  • Was ist der Blackberry für Sie?
  • Wie gehen Sie mit dem Blackberry nach Arbeitsende um?
  • Ist der Blackberry für Sie eher lästiges Übel oder die perfekte mobile Ergänzung?

Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

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