Jeder von Euch, der aktiv einen Skype-Account nutzt, wird die Problematik kennen. Einen nativen Skype-Client für den BlackBerry gibt es hierzulande nicht. In den USA hat Skype einen Exklusivvertrag mit dem Provider Verizon, dort gibt es eine speziell Verizon-gebrandete Skype-Version, die aber auch nur dort funktioniert. In Deutschland ist man gezwungen, auf Drittanbieter auszuweichen. Jedoch ist auch hier der Markt dünn gesäht, und die meisten Anwendungen kosten Geld.
Eine löbliche Ausnahme war hier immer der Multimessenger Nimbuzz für BlackBerry. Nun mußte ich leider gerade eben bei mobistack.com lesen, dass Skype die Zusammenarbeit mit Nimbuzz aufgekündigt hat. Im deutschsprachigen Nimbuzz-Blog heißt es auszugsweise:
Ja, es stimmt. Skype wird vom 31. Oktober 2010 nicht länger über Nimbuzz erreichbar sein. Warum? Skype hat uns darum gebeten ihren Service nicht mehr zu unterstützen.
Skype hat uns gebeten ihren Dienst nicht länger zu unterstützen. Dies scheint Teil ihrer Strategie zu sein sämtlichen Support für Drittanbieter zu stoppen. Das ist zwar keine Überraschung aber es ist mit Sicherheit nicht angenehm. Wir werden aber auf jeden Fall weitermachen und mehr Service für euer Handy anbieten.
Ich war ja auch etwas platt als ich die Statistiken von Nimbuzz gelesen habe, angeblich hat die Software mittlerweile über 150.000.000 Downloads und mehr als 3,65 Milliarden Gesprächsminuten.
Trotz allem bedeutet das, dass in 4 Tagen ein weiterer Skype-Messenger wegfällt. Eventuell plant Skype doch am Launch des eigenen BlackBerry-Clients, und sortiert vor dem Start noch die eigene Konkurrenz aus.





