Was kann das Blackberry Z3?

Es ist seit längerem ein offenes Geheimnis, dass Blackberry an einem Smartphone im Mittelklasse-Sektor arbeitet. Dieses soll unter dem Namen Z3 auf dem Markt erscheinen und ebenfalls mit dem Betriebssystem BB10 ausgestattet werden. Dabei soll nicht den Marktführern Samsung und Apple, sondern vielmehr der Marke Nokia Konkurrenz gemacht werden.

Die Entwicklung des Produktes ist wohl unter dem Namen Jakarta gelaufen. Die ersten Bilder sind im Web aufgetaucht und die Taufe wird wohl auf den Namen Z3 stattfinden. Die Produktion wird von Foxconn übernommen. Da es sich hier um ein Smartphone im Mittelklasse-Bereich handelt, wird auch der Preis moderat ausfallen. In diesem Sinne positioniert sich das kanadische Unternehmen unterhalb der kostspieligen Varianten von Apple und Samsung.

Die folgenden Eigenschaften wird das Z3 aller Voraussicht nach vereinen:

  • Blackberry OS BB10
  • 5-Zoll Bildschirm
  • Auflösung von 540 x 940 Pixeln
  • 1,2 Gigahertz Dual-Core-Prozessor
  • 1,5 Gigabyte Arbeitsspeicher
  • Interner 8 GB Speicher
  • Kamera auf der Rückseite mit 5 Megapixeln und fünffachen digitalem Zoom
  • Kamera auf der Vorderseite  mit 1,1 Megapixeln und dreifachem optischem Zoom
  • Akkukapazität: 2.650 Milliampere-Stunden

Über die Kosten des neuen Smartphones ist noch nichts bekannt geworden. Die Vorstellung des Produktes wird für den Mobile World Congress in Spanien/Barcelona erwartet. Dort wird es weitere Informationen, sicherlich auch über den endgültigen Preis, geben.

Der Blackberry-Messenger könnte demnächst auch weiter an Beliebtheit gewinnen. Facebook hat die Kommunikationsplattform What´s App gekauft und damit einige Kunden verärgert. Viele, die sich bei Facebook nicht angemeldet hatten, um ihre privaten Daten zu schützen, fühlen sich jetzt auch bei What´s App nicht mehr wohl. Auf der Suche nach einer Alternative könnte auf den Blackberry Messenger umgesattelt werden.

Das Kommunikationsprodukt aus dem Hause Blackberry ist inzwischen auch für die Android-Version 2.3 verfügbar. Grundsätzlich ist es jetzt von großem Vorteil, dass sich das Unternehmen dazu entschlossen hat, ihren Messenger auch für das Android-Betriebssystem von Google freizugeben.

Änderungen im Management von Blackberry

Erneut muss der kanadische Smartphone-Hersteller Blackberry Abgänge im Führungssegment verzeichnen. Dieses Mal ist es Andrew Bocking, welcher als Vize-Präsident für den Blackberry Messenger (BBM) zuständig war. John Sims, zuvor zuständig für Global Enterprise Solutions, übernimmt den Posten. Weiterhin ist Markus Müller zum Regional Managing Director Europe befördert worden. Er tritt die Nachfolge von Stephen Bates an.

Andrew Bocking hat das Unternehmen ohne Angabe von Gründen verlassen. Auch der Konzern hat zu diesem Abgang kein Statement abgegeben. Gerade das Segment Blackberry Manager gilt als einer der wenigen Hoffnungsschimmer des kanadischen Unternehmens. Am ersten Tag nach dessen Erscheinen, wurde der Messenger über 10 Millionen Mal heruntergeladen. Es scheint also ein reges Interesse an gesicherter Kommunikation zu bestehen. Weiterhin ist BBM auch für iOS und Android verfügbar, so dass eine breite Masse an Usern angesprochen wird.

Bocking soll sich eigentlich gut mit der Philosophie von John Chen identifiziert haben. Dies hat sicherlich nicht zuletzt daran gelegen, dass der Interims-CEO die BBM-Sparte als einen von drei Eckpfeilern für die Zukunft des Unternehmens angesehen hat.

Markus Müller wurde erst im vergangenen Jahr als Nachfolger von Axel Kettenring im Posten als Managing Director Germany eingesetzt. Jetzt ist er in seiner Karriere einen weiteren Schritt vorwärts gekommen. Im Gegensatz zu Bocking möchte der studierte Jurist Müller beim kanadischen Unternehmen Karriere machen.

Nach neuesten Gerüchten soll Blackberry an einem neuen Smartphone arbeiten. Dieses soll mit einem Achtkern-Prozessor ausgestattet werden. Ein 64-Bit Chip der Marke Qualcomm und vier GB RAM erweitern die Technik. Dabei wird jeder Kern mit bis zu 2,5 GHz Takt laufen und über 4 Mbyte Level 2 Cache verfügen. Ein Grafikchip mit bis zu 500 MHz soll das System abrunden.

Die Entwicklung wurde wohl noch unter Thorsten Heins, Chens Vorgänger, in Auftrag gegeben. Ein Erscheinen ist nicht vor dem Sommer des Jahres 2015 geplant.

Sicherheitslücke bei der Verwendung von Android-Apps

Erst kürzlich hat das kanadische Unternehmen Blackberry seinen Produkten die Möglichkeit spendiert, auch Apps von Android nutzen zu können. Als Gerät mit einem hohen Sicherheitsstandard wird in Blackberry 10 eine strikte Trennung zwischen geschäftlichen und privaten Daten vorgenommen. Diese Trennung wird bei der Emulation der Android Apps wohl übergangen. Auch auf den beruflichen Part können die Apps zugreifen.

Die aktuelle Programmversion 10.2.1.537 enthält also eine Sicherheitslücke. Diese soll jedoch so schnell wie möglich behoben werden. Tatsächlich soll das notwendige Update dafür schon in den Startlöchern stehen. Die Umstellung zur Unterstützung von Android Produkten ist damit nicht so reibungslos verlaufen, wie es gewünscht war.

Der unternehmerische Bereich des Betriebssystems sollte eigentlich geschützt sein. Durch die Verwendung von Android Apps können diese jedoch auf die Kontaktdaten beider Sektoren zugreifen. Die Begründung für diesen Fehler scheint in einer falsch eingebauten Sicherheitsrichtlinie zu liegen. Der Provider soll jetzt schon über das notwendige Update verfügen. Es ist daher nur eine Frage der Zeit, wann es an die Kunden ausgegeben wird.

Dass es einen Konflikt zwischen den offen gestalteten Android Apps und dem geschlossenen System des Blackberry geben könnte, musste erwartet werden. Auch bei der generellen Nutzung der Apps können die User nicht unbedingt auf den vollen Funktionsumfang zurückgreifen. Google wird von den Kanadiern nicht offiziell unterstützt. Dies bedeutet aber auch, dass diverse Dienste nicht genutzt werden können. Google Maps unterliegt beispielsweise dieser Beschränkung. Es gibt aber zahlreiche Apps, die auf diese Google-Schnittstellen bauen und daher von Blackberry-Geräten nicht ordnungsgemäß ausgeführt werden können.

Ebenfalls nicht vorhanden ist der Android Market. Die Apps müssen daher auf anderen Wegen besorgt werden. Dabei kann zwischen sicheren Anbietern wie Amazon und potentiell gefährlichen Quellen unterschieden werden. In letzterem Fall ist nicht ausgeschlossen, dass Viren und Malware sich in dem ansonsten so sicheren Blackberry-System niederlassen.

Blackberry mit neuem Partner in Deutschland und schlechtem Absatz in den USA

Blackberry Deutschland konnte sich einen neuen Kunden sichern. Der Hamburger Sportverein, welcher sich derzeit in einer Krise befindet, wird mit Produkten der Marke Blackberry ausgestattet. Der große Markt in den USA ist für Blackberry-Neukunden praktisch nicht präsent. Eine neue Studie spricht von einem Anteil von 0 Prozent bei neu angemeldeten Blackberry Smartphones in Amerika.

Beim Hamburger Sportverein wurden die Spieler des Kaders mit Blackberry 10 Geräten ausgestattet. Fußballspieler sind auf Flexibilität während der Reisen angewiesen. Häufig werden längere Touren mit dem Bus oder dem Flugzeug zurückgelegt. Der Niederländer und gleichzeitig Kapitän des HSV Raphael van der Vaart und seine Mannschaft waren von der Bedienung des Z30 und Q10 durchaus beeindruckt.

Markus C. Müller ist Managing Director von Blackberry Deutschland. Er sprach von einer großen Freude eines der „traditionsreichsten Sportvereine Deutschlands mit unseren innovativen Blackberry Geräten auszustatten.“ Als Vorteile hebt er die Erleichterung der Kommunikation, welche das Privat- und Berufsleben vereinfacht hervor.

Eine Studie aus den USA spricht Blackberry derzeit jede Relevanz bei der Kaufentscheidung von Kunden ab. Mit 48 Prozent steht iOS von Apple an der Spitze. Android folgt mit 46 Prozent auf dem zweiten Rang. Den dritten Platz teilen sich Windows und basic. Blackberry wird mit 0 Prozent aufgeführt und erreicht damit bei den Neuanmeldungen von Smartphones einen neuen Tiefpunkt. Die Erhebung umschließt das vierte Quartal 2013 und umfasst damit die Monate von Oktober bis Dezember.

Die Trennung vom geschäftlichen und privaten Bereich ist eine der Stärken des Blackberry. Aber weder bei den Privat- noch bei den Geschäftskunden hat dieses Feature häufig genug den Ausschlag zum Kauf gegeben. In anderen Bereichen, besonders beim grundsätzlichen Umfang, stehen die Produkte der Kanadier der renommierten Konkurrenz von Apple und Google nach. Inwieweit sich dies mit der Neuausrichtung des neuen Blackberry-CEO John Chen ändern wird, bleibt abzuwarten.

Download von Android-Apps und Pentagon Dementi

Seit einigen Tagen steht das Update 10.2.1 für die Smartphone Modelle Z10, Q10, Z30, sowie Q5 von Blackberry zur Verfügung. Diese Aktualisierung betrifft die USA und Kanada, sowie Europa, Asien, den Pazifik, Lateinamerika und auch den Mittleren Osten. Highlight des Updates ist die Möglichkeit über APK-Dateien Android-Apps auf die Blackberrys aufzuspielen.

Eine Sperr- und Entsperrfunktion wird ebenfalls nachgeliefert. Dabei muss der User eine Ziffer festlegen und diese an einem bestimmten Ort in einem Bild definieren. Soll der Bildschirm später entfernt werden gilt es die richtige Nummer zu wählen und diese an den benannten Ort zu schieben. Dadurch wird eine große Sicherheit gewährleistet.

Ebenso ist es möglich einen Filter einzurichten, der für die Nachrichten per Fingertipp aktiviert werden kann. Die Einstellungen für diesen Filter sind einfach zu bedienen und individuell festzulegen. Weitere Symbole können zum Stummschalten und zum Antworten via BBM, SMS oder E-Mail genutzt werden. Eine Akku-Überwachung ist im neuesten Upgrade ebenfalls enthalten, ebenso ein Offline-Lesemodus für den Browser.

Auf eine positive Nachricht, folgt derzeit gleich der negative Rückschlag. In der vergangenen Woche war von 80.000 Blackberry Smartphones die Rede, welche das Pentagon geordert haben soll. Die US-Verteidigungsbehörde hat diese Meldung jetzt dementiert. Anscheinend ist dieses Gerücht aus Versehen in die Welt gesetzt worden. Bei der genannten Zahl handelt es sich demnach um die Anzahl an Blackberry-Smartphones, die derzeit im Pentagon im Einsatz sind.

Dies erklärt auch, warum Blackberry selber keine Meldung zu diesem Ereignis herausgegeben hatte. Für gewöhnlich werden Verkäufe in dieser Größenordnung und mit einem solch renommierten Partner gerne veröffentlicht. Dabei handelt es sich schließlich um eine gute Werbung. Diese entstand jedoch auch durch die Fehlmeldung. Der Aktienkurs machte dadurch einen Sprung von 10 Prozent nach oben. Insgesamt hat er nach dem Dementi der US-Verteidigungsbehörde bereits wieder über 5 Prozent an Wert verloren.

Kommt dank Immobilienverkäufe Geld in die Kasse?

Blackberry hat eine Möglichkeit gefunden zumindest kurzfristig etwas Kapital in die immer leereren Kassen zu spülen. Im Heimatsitz Kanada befinden sich mehrere Gebäude im Besitz des Smartphone-Pioniers. Diese sollen jetzt abgestoßen werden. Sämtliche Gebäude, die aktuell vom Unternehmen benötigt werden, sollen im Anschluss gemietet werden. Dies geht aus einer Meldung hervor, die Blackberry am vergangenen Dienstag bekanntgegeben hat.

Der Firmensitz in Kanada wird ebenso erhalten bleiben. John Chen spricht jedoch davon sich Luft bei den Finanzen zu verschaffen. Der Verkauf wir mit Unterstützung der Immobilienfirma CBRE vorgenommen. Wie hoch die tatsächlichen Einnahmen werden, ist noch offen. Chen verriet indes nichts und ließ sich auch nicht zu einer Prognose hinreißen.

Diese Verkäufe werden Chens langfristig ausgerichtete Pläne unterstützen. Er fokussiert die Firma auf den Zweig der Geschäftskunden und rechnet durchaus damit, dass noch über Jahre rote Zahlen geschrieben werden. Erstmals ein Gewinn ist in seiner Ausführung im Jahr 2016 möglich. Der Verkauf der Immobilien geht auch auf die Verpflichtung von Foxconn als Partner in der Produktion zurück. Dieses Unternehmen, welches auch Apple unterstützt, übernimmt einen Teil der Fertigung. Dies macht mehrere Gebäude in Waterloo überflüssig.

Gute Nachrichten gibt es hingegen vom US-Verteidigungsministerium. Es wurde ein Auftrag an Blackberry erteilt, 80.000 Smartphones zu beschaffen. Diese werden im Rahmen eines Investitionsprogrammes, wo insgesamt 16 Millionen Dollar ausgegeben werden, bestellt. Schon Ende des Monats sollen die Smartphones den Mitarbeitern zur Verfügung stehen.

Aber es werden nicht ausschließlich Blackberry-Geräte erworben. Geräte mit iOS und Android werden in einer Bestellanzahl von 1.800 Produkten angefordert. Diese Bestellung betrifft jedoch nicht ausschließlich Smartphones, es sind auch Tablets geordert worden. Das Augenmerk wird jedoch hauptsächlich auf die Sicherheit gerichtet. Daher ist die Anschaffung von Blackberry-Produkten noch immer eine gute Wahl. Für John Chen ist es eine erste Bestätigung sich auf die Sparte der Geschäftskunden zu fokussieren.

Blackberry geht den alten Weg mit neuen Leuten

Der Smartphone-Hersteller Blackberry hat sich längst dazu bekannt, sich wieder auf die Geschäftskunden zu fokussieren. Der deutsche Thorsten Heins wurde vom jetzigen CEO John Chen abgelöst. Dieser hat die neue alte Richtung im Konzern anvisiert. Aber es soll nicht dabei bleiben sich lediglich auf die Geschäftskunden zu konzentrieren.

Zu den alten Wurzeln zurückzukehren bedeutet auch, dass das Touchscreen weitestgehend gemieden wird. Dies klingt zwar paradox, denn vielen Experten zufolge wurde eben dieser Trend verpasst und läutete die aktuelle Krise ein, aber gerade Geschäftskunden legen auch häufig wert auf die physische Tastatur. Diese soll wieder mehr in den Fokus rücken. Wer viele Mails schreibt, weiß diese Eigenschaft vieler Blackberry Produkte zu schätzen. Das erste Produkt, welches in einer Gemeinschaftsarbeit mit Foxconn entsteht, wird jedoch ein Touchscreen-Gerät werden.

Das kanadische Unternehmen verfügt über 80.000 Unternehmenskunden. Hier den Fokus zu setzen, bietet eine große Fläche um Produkte an den Mann oder das Unternehmen zu bringen. Aber nur auf einem Bein kann ein Unternehmen nicht stehen. Viele der Blackberry-Kunden befinden sich im Ausland. Derzeit laufen daher Planungen ein preisgünstiges Produkt mit Kosten von weniger als 200 Dollar für den asiatischen Markt zu entwickeln. Weiterhin spielt das Betriebssystem QNX für Chen eine zentrale Rolle für die künftige Kommunikation vernetzter Geräte.

Der Blackberry-CEO bleibt positiv, aber auch vorsichtig. Er glaubt daran, dass der Konzern wieder schwarze Zahlen schreiben kann, bittet sich dafür aber ein wenig Zeit heraus. Nach eigenen Angaben plant er erstmals 2016 wieder mit einem Gewinn. Die neue Ausrichtung wird mit neuen Leuten in verantwortungsvollen Positionen untermauert. Nachdem Chen als CEO eingeführt wurde, folgt nun Ron Loukus, der ehemalige HTC-Manager. Er kümmert sich bei Blackberry künftig um die Gerätesparte. Chen sprach von „einer weiteren herausragenden Ergänzung des Führungsteams“. Die langfristige Produktionsentwicklung soll das Ziel des neuen Mannes sein.

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