Ist Blackberry das Comeback bereits gelungen?

Mit dem Z10 und dem Q10 wurden die ersten neuen Geräte mit dem Betriebssystem Blackberry 10 veröffentlicht. Der Begründer des Smartphones, damals noch unter dem Namen Research in Motion bekannt, ist jedoch noch nicht am Ende. Zahlreiche Apps finden den Weg auf die neue Plattform, ein Gerät für Einsteiger wurde erst kürzlich präsentiert und auch der beliebte Blackberry Messenger erobert neues Terrain.

In Sachen Apps liegt Blackberry noch immer hinter den führenden Unternehmen in der Smartphone-Branche zurück. Aber nüchtern betrachtet ist nicht die bloße Anzahl der Apps ausschlaggebend. Die Qualität und Beliebtheit der einzelnen Mini-Anwendungen muss im Fokus stehen. Hier ist Blackberry auf einem guten Weg. Skype als Dienst für Internettelefonie hat zuletzt einen Platz unter den Apps der Marke Blackberry errungen.

Das Einsteigergerät wurde unter dem Namen Q5 angekündigt. Da es zur Q-Serie gehört ist offensichtlich, dass das Produkt über eine physische Tastatur verfügen wird. Insbesondere die Schwellenländer sollen mit dieser günstigen Variante eines Smartphones erobert werden. Denn Blackberry hat seine meisten Fans außerhalb von Amerika sitzen. Lateinamerika und Asien sollen als Märkte erobert werden. Gleichzeitig richtet sich das Produkt auch an die jüngere Generation. Dies belebt bereits die große Farbauswahl des Smartphones.

Der Blackberry Messenger ist eines der Kernelemente des Smartphones aus Kanada. Daher soll es jetzt auch für andere Plattformen zur Verfügung stehen. Im kommenden Sommer soll das Chat-Programm auch für Apple und Android-Produkte bereitgestellt werden. Vielleicht werden dadurch weitere User auf das Angebot von Blackberry aufmerksam. Die Attraktivität der Smartphones soll zumindest steigen.

Blackberry-CEO Heins hat seinen Teil zur derzeitigen Erfolgsgeschichte beigetragen. Es mussten Stellen gestrichen werden. Innerbetrieblich wurde eindeutig gespart. Aber dieses Vorgehen hat den Konzern anscheinend wieder in sicheres Fahrwasser gelenkt. Von einem endgültigen Comeback zu reden ist etwas verfrüht. Aber selbst Börsen-Experten sehen die Aktie von Blackberry als Kaufoption an.

Wird es weitere Blackberry Tablets geben?

Vor kurzem erläuterte Blackberry-CEO Torsten Heins, dass er „innerhalb von 5 Jahren keinen Platz mehr für Tablets sieht“. Dies hat die Zukunft des Playbooks, wie das Tablet aus der Blackberry-Serie genannt wird, ins Ungewisse verlagert. Jetzt fand jedoch die Veranstaltung Blackberry Live statt. Hier offenbarte Heins an gänzlich anderes Bild in Bezug auf die Tablets.

Er bezieht sich mehr darauf, dass sich das Tablet wandeln wird. Die Bedienung läuft ihm zu schwerfällig. Insgesamt sieht er scheinbar nur keinen Raum mehr, für die Tablets in ihrer derzeitigen Form. „Blackberry verfolgt die Zukunftsperspektive von Tablets und hat mehrere Forschungsprojekte diesbezüglich eingerichtet“ so Heins. Da diese Aussage im Kontrast zu der vorherigen Äußerung steht, wurde genauer nachgefragt. Daraufhin erläutert Heins, dass die Branche einfach das Wort Tablet im Gedächtnis behalten hat. Ihm ging es jedoch um Produkte mit größerem Bildschirm im Allgemeinen.

Außerdem sieht es das Potential der Tablets eher im Verbund mit den Smartphones. Es wäre für ihn ein großer Schritt, wenn die Tablets die Betriebssysteme der mobilen Kommunikationsgeräte verwenden könnten. Heins erläuterte jedoch, dass trotz der anhaltenden Forschung, kein neues Produkt mit diesen Voraussetzungen geschaffen werde. Der letzte Versuch wurde im großen Stil produziert und fand keinen guten Absatz. Noch immer wird das Playbook für Preise um die 150 Euro veräußert.

Dafür wurde das Blackberry Q5 offiziell angekündigt. Ausgestattet mit einer physischen Tastatur und zusätzlicher Touchscreen-Bedienung, soll das Produkt anscheinend in den Schwellenländern vertrieben werden. Entsprechend wird das Smartphone mit 3,1 Zoll Bildschirm aktuell als Modell für Einsteiger betrachtet. Schon im Juli soll das Produkt veröffentlicht werden. Weitere technische Daten sind noch nicht bekannt, werden demnächst aber folgen.

Zudem soll der Blackberry Messenger als App für Android und iOS Produkte veröffentlicht werden. Der Dienst gewährleistet eine hohe Sicherheit und die Bereitstellung als App könnte das generelle Interesse an den Blackberry Smartphones steigern.

Das neue Image von Blackberry

Der einstige Marktführer aus Kanada im Bereich der Smartphones musste einen langanhaltenden Negativtrend durchlaufen. Aber seitdem der Deutsche Thorsten Heins das Ruder des damals sinkenden Schiffes übernommen hat, konnten die Löcher im Kahn geflickt werden. Aber ist Blackberry mit diesen Änderungen wieder auf dem Weg der „Luxusdampfer“ unter dem Smartphones zu werden?

Vom Aussehen der Produkte her, hat man sich mehr am Marktführer orientiert. Trotzdem hat Blackberry es geschafft sich selber treu zu bleiben. Neben der Umstellung auf Touchscreen Betrieb, wird auch weiterhin das Modell mit physikalischer Tastatur angeboten. Dies ist für viele Kunden auch eines der Hauptargumente für das Blackberry.

Aber auch mit der Software Blackberry 10 wird anders verfahren als früher. Das Produkt, welches eine sichere Abtrennung zwischen Privatem und Geschäftlichem erlaubt, ist zur Lizenzierung freigegeben. Dies bedeutet, dass andere Smartphone-Hersteller sich bei Blackberry das Recht einkaufen können, die Software für ihre Produkte zu verwenden.

Die Sicherheit war schon immer ein gutes Argument für das Blackberry. Auch die alten Modelle gehören noch immer mit zu den sichersten Systemen auf dem Markt. Aber der Konzern musste irgendwann feststellen, dass Sicherheit alleine nicht ausreichend ist. Ohne eine Wandlung des Designs hin zum Touchscreen und eines überarbeiteten Betriebssystems konnte sich kein Erfolg einstellen.

Diese Baustellen wurden inzwischen geschlossen. Nebenbei wurden keine neuen Schlaglöcher eröffnet. Es sieht daher gut aus für das Unternehmen Blackberry. Dies bestätigen auch die Aktienexperten. Es wird durchaus erwartet, dass sich der Kurs des Wertpapiers von aktuelle über 15 auf 20 erhöht. Aus Spekulationen ist zu vernehmen, dass sogar eine Verdopplung des Wertes bei künftigen Erfolgen nicht auszuschließen ist.

Ob der Erfolgstrend fortgesetzt wird, werden die nächsten Produkte zeigen. Als nächstes wird die BES-Software auf der Blackberry World vorgestellt. Das Q10 wurde in Kanada und Großbritannien bereits eingeführt. In anderen Ländern steht es kurz davor. Weiterhin wird ein Budget-Gerät und ein Tablet noch in diesem Jahr erwartet.

Die Vor- und Nachteile des Blackberry Q10

Bei einem neuen Smartphone auf dem Markt, muss dieses zunächst von den Kunden auf Herz und Nieren getestet werden. Die User haben unterschiedliche Ansprüche, welche an das Produkt gestellt werden. Entscheidend für einen Kauf sollte sein, dass die eigenen Bedürfnisse von den vorhandenen Features gedeckt werden.

Das bezeichnende Merkmal des Q10 ist die physische Tastatur. Es gibt noch immer zahlreiche Verfechter, die gerne in die Tasten hauen. Das Tippen geht tatsächlich schnell von der Hand und das Smartphone macht insgesamt auch einen sehr wertigen Eindruck. Die Tastatur kann schon fast als Alleinstellungsmerkmal bezeichnet werden. Praktisch die gesamte Konkurrenz, setzt auf einen umfassenden Touchscreen-Bildschirm.

Das Betriebssystem wird im Q10 gleich in der neuen Version 10.1 ausgeliefert. Damit ist die Software auf dem neuesten Stand. Dass die Kunden in den Genuss des aktuellen Betriebssystems kommen, stand niemals in Zweifel. Dieses mag viele Nutzer anderer Systeme zunächst abschrecken. Aber wer sich an die Softwarelösung gewöhnt hat, möchte diese nicht mehr missen. Das schnelle Schalten zwischen Privatem und Berufsleben erleichtert einem den täglichen Umgang mit seinem Smartphone.

Insbesondere die Wisch-Gesten sorgen für eine schnelle und präzise Navigation. Dabei ist die Performance des Produkts über jeden Zweifel erhaben. Es gibt kein Ruckeln und kein Haken. Der Akku gehört sicherlich zu den leistungsstärksten auf dem Markt. Auch das Design wird vielen Kunden gefallen.

Die Liste der negativen Aspekte ist hingegen recht kurz. Die Kamera des Handys ist steht vielen anderen Smartphones nach. Es ist zwar ein kleiner Fortschritt im Gegensatz zum Z10 zu erkennen (HDR-Modus eingefügt), aber insgesamt wurde hier zu wenig getan. Oftmals wird auch das geringere App-Angebot kritisiert, obwohl Blackberry hier sicherlich aufgeholt hat.

Der Preis von ca. 585 Euro entspricht den Fähigkeiten. Der kleinere Bildschirm kann kaum als Nachteil angesehen werden, da die physische Tastatur das Markenzeichen des Q10 ist.

Liefertermine des Blackberry Q10

Als zweites Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Blackberry 10 ist das Q10 erschienen. Auf dem Markt in Kanada und Großbritannien soll der Verkaufsstart sehr positiv verlaufen sein. Die jeweiligen Betreiberfirmen meldeten hohe Verkaufszahlen. Teilweise soll die erste Lieferung vollständig ausverkauft sein.

Die Kunden haben lange auf ein neues Blackberry mit QWERTZ-Tastatur gewartet. Häufig wurde es dem Unternehmen als Fehler ausgelegt, nicht den Touchscreen-Trend gefolgt zu sein. Aber dafür ist das Blackberry jetzt das einzige Smartphone, welches mit einem hohen Standard im Bereich der physischen Tastatur auftrumpfen kann. Viele Kunden wünschen sich eben dieses Feature und möchten darauf nicht verzichten.

Auch die Verkaufszahlen des Z10 wurden anfangs sehr hoch eingeschätzt. Später kam der Dämpfer. Dieser wurde aber hauptsächlich durch die Medien forciert und vom Unternehmen nicht bestätigt. Der positive Trend soll mit dem Q10 jetzt fortgesetzt werden. Ähnliche wie beim Z10 ist es das Ziel, möglichst schnell die Marke von einer Millionen Verkäufen zu brechen.

Hier in Deutschland kann das Produkt bereits bei einigen Anbietern vorbestellt werden. Wer großes Interesse hat, der sollte vor der Bestellung die Preise vergleichen. Je nach Anbieter kann der Betrag um mehr als 100 Euro variieren. Mit Kosten in Höhe von 600 Euro aufwärts muss sich der Kunde jedoch einstellen.

Wer geduldig ist, der sollte mit der Bestellung noch etwas warten. Vodafone, O2 und die Telekom haben noch keine Preise für das Q10 festgesetzt. Vielleicht kann das Produkt noch günstiger erworben werden, als dies aktuell möglich ist. Aktuell werden die zeitigsten Lieferzeiten auf den 16. Mai angesetzt. Damit steht in Deutschland noch eine Wartezeit von über einer Woche an.

Wer das Produkt direkt im Shop erblicken möchte, der sollte bei Notebooksbilliger, Amazon und Cyberport vorbeischauen. Dort kann das Smartphone bereits geordert werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Lieferung schneller erfolgt, als bei den Anbietern, die das Produkt noch nicht listen. Hier sind noch keine Auslieferungstermine bekannt.

Blackberry 10 zieht ins Pentagon ein

Eine der sensibelsten Behörden in Amerika erlaubt die Benutzung des Betriebssystems Blackberry 10 für die Smartphones der Mitarbeiter. Interne Informationen, welche oftmals unter keinen Umständen nach außen dringen dürfen, werden bald mit dem Z10, dem Q10 und dem Playbook aufgerufen werden.

Zwei Monate ist es inzwischen her, da hat das Pentagon sich gegen Blackberry als einzigen Smartphone-Partner entschieden. Dennoch ist es ein guter Schritt, wieder einen Fuß in der Behörde zu haben. Es wird erwartet, dass auch Apple mit seinen Produkten noch zugelassen wird. Samsung hat ebenfalls die Erlaubnis erhalten, mit dem Galaxy S4 einzuziehen. Sämtliche Geräte von Samsung, die über die Knox-Erweiterung verfügen, werden ebenfalls hinzugefügt.

Generell sind die Android-Geräte fehleranfälliger, als andere Betriebssysteme. Der offene Code hat viele Vorteile, aber hier tritt ein großer Nachteil zu Tage. Die Sicherheit ist nicht umfassend gewährleistet. Die Erweiterung Knox von Samsung hat es geschafft diese Sicherheitslücke zu schließen. Die privaten und geschäftlichen Belange, werden ähnlich wie beim Blackberry, gesondert behandelt.

Ziel solcher Erweiterungen ist es, dass Mitarbeiter nicht auf zwei Smartphones angewiesen sind. Durch eine strikte Trennung von Geschäfts- und Berufsleben im Produkt, wird das alltägliche Leben erleichtert.

Das Q10 wurde von T-Mobile für Mitte Mai angekündigt. Zu dieser Zeit kann mit der Vorbestellung begonnen werden. Ausgeliefert wird das Produkt schließlich Ende Mai. Bei A1 findet die Auslieferung zum gleichen Zeitpunkt ab. Lediglich die Vorbestellung kann schon in der kommenden Woche starten.

Auch von dem immer wieder angepriesenen günstigen Smartphone mit BB10 ist inzwischen etwas bekannt geworden. Das Produkt läuft unter dem Namen R10. Es ist ein Bild im Internet aufgetaucht, welches das Smartphone abbilden soll. Dort ist zu erkennen, dass es sich um eine Variante mit physischer Tastatur handelt. Es soll in unterschiedlichen Farben zur Verfügung stehen. Über die Kosten ist noch nichts bekannt.

Erste Apps explizit für Q10 vorgestellt

Die Veröffentlichung des Q10, Blackberry Smartphone mit physischer Tastatur, steht kurz bevor. Dies haben auch andere Anbieter zum Anlass für eine Ankündigung genommen. Der Internet-Telefondienst Skype und WhatsApp haben bekanntgegeben, dass das Q10 mit Anwendungen unterstützt wird. Während WhatsApp neben dem Q10 auch das Z10 mit einer App versorgt, konzentriert sich Skype ausschließlich auf das klassische Smartphone mit physischer Tastatur.

Vorsorglich wurde von Skype verkündet, dass die Erwartungen der User noch nicht zu hoch ausfallen sollen. Es handelt sich um eine sogenannte Preview. Dies bedeutet, dass die App noch in der Probeversion ist. Sie kann also noch Fehler enthalten, die es zu beseitigen gilt. Der Umfang lässt aber nichts missen. Es gibt die gewohnte Telefonie, Videotelefonie, den Chat, sowie Anrufe auf dem Festnetz. Das Angebot stammt von Skype und wurde nicht etwa durch Blackberry inszeniert. Als Grundlage konnte die vorhandene App für Android Betriebssysteme genutzt werden.

Um die Anwendung nutzen zu können muss BB 10.1 installiert sein. Hier liegt auch der Hase für das Z10 im Pfeffer. Es wird angenommen, dass das Update auf die neue Version noch mehrere Wochen auf sich wird warten lassen. Das Q10 wird hingegen schon im aufgewerteten Zustand ausgeliefert. Aber prinzipiell wird auch das Z10 für die Nutzung von Skype zur Verfügung stehen.

WhatsApp ist dabei weniger anspruchsvoll. Es verlangt nicht bereits die neueste Version des Betriebssystems. Entsprechend kann es von Beginn an auf dem Z10 und Q10 genutzt werden. Grundsätzlich wird angenommen, dass WhatsApp und Blackberrys Smartphone mit der physischen Tastatur ein gutes Gespann abgeben wird. Wer zahlreiche Kurznachrichten über WhatsApp verfasst, der wird mit dem Q10 eine beträchtliche Geschwindigkeit erreichen.

Für das recht neue Betriebssystem Blackberry 10 wurden bereits mehr als 100.000 Apps in die Blackberry World eingestellt. Einige bekannte Apps, wie die hier vorgestellten, sind für das Ansehen sehr wichtig.

Werbung:

Twitter:

Folge uns auf Twitter

Facebook: