Lange Zeit scheint es her zu sein, dass Blackberry noch seinen Kultstatus inne hatte. Inzwischen werden die guten alten Zeiten von den schlechte aktuellen Zeiten überschattet. Viele Hiobsbotschaften haben den Konzern an den Rand der Aufgabe getrieben. Dennoch wagt man mit der Veröffentlichung zweier neuer Tablets einen weiteren Vorstoß. Ob dies die richtige Strategie ist, um RIM noch zu retten? 2000 Mitarbeiter mussten bereits entlassen werden und es fehlten 360 Million Dollar bei den erwarteten Einnahmen. Die Produkte entwickelten sich zu den reinsten Ladenhütern. Daher werden diese jetzt auch teilweise zu echten Schnäppchenpreisen angeboten. Für RIM bleibt nur zu hoffen, dass den neuen Tablets nicht ein ähnliches Schicksal droht.
Bei den beiden Produkten handelt es sich um Tablets in verschiedenen Größen. Für den April dieses Jahres ist ein Tablet mit 7 Zoll geplant, noch im Dezember, also pünktlich zum Weihnachtsgeschäft wird noch ein größeres mit 10 Zoll rausgebracht. Eine Schwäche, welche natürlich auch die Entwickler bereits erkannt haben, ist dass die Konkurrenten von Apple, Windows und Android Zugriff auf zahlreiche Apps haben. Diese werden von den Kunden oft und gerne genutzt. Auch weil es auf dem Markt der Apps immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt. Um diesen Nachteil auszugleichen werden die neuen Tablets mit einem Dual-Boot System ausgestattet. Eine ähnliche Taktik hat auch schon Microsoft eingeschlagen. Der Vorteil dieser Variante ist, dass die Tablets entweder mit dem Playbook OS oder aber unter Android laufen können. Durch diese Maßnahme ist es auch mit den Tablets von RIM möglich die Apps von Android zu nutzen.
Es bleibt abzuwarten, ob die Tablets den Weg in eine erfolgreiche Zukunft ebnen können. Weiterhin ist es noch fraglich, ob RIM als solches überhaupt bestehen bleibt. Samsung hat das Interesse an einer Übernahme zurückgewiesen, aber anscheinend sind auch Microsoft und Nokia nicht abgeneigt.
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