Telekom US und Blackberry gehen getrennte Wege

Ein weiterer Partner und das kanadische Smartphone-Unternehmen Blackberry gehen getrennte Wege. Diesmal geht die Trennung jedoch von Blackberry aus. Die Telekom US ist dafür bekannt, beim Vertrieb Besonderheiten zu bieten. Es scheint jedoch willkürlich festgesetzt zu werden, welche Smartphones dieses Privileg genießen. Mal ist es das iPhone, dann kann sich das Blackberry mal wieder über eine Bevorzugung freuen. Dieses Wechselbad möchten die Kanadier zukünftig lieber vermeiden und sich auf verlässlichere Partner stützen.

Bei der Telekom US handelt es sich um ein Tochterunternehmen der hiesigen Telekom. Es wird auch keine Kündigung eines bestehenden Vertrages durchgeführt. Allerdings wurde die Entscheidung von Seiten Blackberrys gefällt, dass der bestehende Vertrag nicht verlängert wird. Dieser läuft mit Ablauf des Monats April aus. Die Konsequenzen liegen auf der Hand. Die amerikanischen Niederlassungen der Telekom dürfen mit Ablauf des Vertrages keine Blackberry-Produkte mehr veräußern.

Ob dies ein herber Schlag für die Telekom ist? Blackberrys Marktanteil ist schon seit Jahren überaus gering. In den vergangenen Monaten gingen die Verkäufe weiter zurück. Die Produkte der letzten Jahre wurden durchweg gut bewertet. Die Konkurrenz mit Namen Apple und Samsung scheint derzeit aber zu stark zu sein.

Es gibt jedoch einen konkreten Grund für die Trennung. Von der Bevorzugung einiger Geräte wurde bereits berichtet. Kunden der Telekom US sollten für die Trennung vom Blackberry und dem damit verbundenen Wechsel zum iPhone Rabatte erhalten. Nachdem dies bekannt wurde hat John Chen protestiert. Der Effekt kam prompt. Die Telekom gab jeden Blackberry Käufer einen Nachlass von 250 Dollar, wenn dieser bereits ein Blackberry besitzt. Immerhin noch 200 Dollar sollten gewährt werden, wenn der Wechsel zu einem beliebigen anderen Smartphone durchgeführt wird.

John Chen entschied daraufhin die ohnehin auslaufende Partnerschaft nicht mehr zu verlängern. Ein solches Verhalten ist aus seiner Sicht untragbar und die kanadischen Smartphones werden entsprechend ab Mai nicht mehr von der Telekom US vertrieben.

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