Wird der BlackBerry zum Spielzeug ?

Noch vor 2 bis 3 Jahren war ein BlackBerry ein reines Business-Gerät. Man konnte Office-Mails empfangen, hatte Zugriff auf Adreßbücher, konnte Notizen mit dem eMail-Programm in der Firma erstellen und abgleichen, und telefonieren konnte der BlackBerry auch.

Eine Kamera? MP3-Funktionen? Videos am BlackBerry?
Damals Fehlanzeige. Und genau deshalb wurden die BlackBerry Smartphones von vielen Geschäftsleuten so sehr geschätzt. Reduzierung auf das Wesentliche und alle nötigen Business-Funktionen sofort zur Hand. Während der Kollege sein Kamerahandy am Check-In vieler Werkshallen wegen Gefahr der Industriespionage abgeben musste, konnte man mit seinem BlackBerry locker durchmarschieren.
Hat man den BlackBerry versehentlich fallen gelassen – kein Problem. Teile aufsammeln, zusammenbauen, funktioniert!

Und heute?
Filigrane Alleskönner mit integrierter Digitalkamera, GPS-Empfänger, SD-Karten, Java-Spielchen, umfangreichen mp3-Sammlungen, etc.
Das alles macht die Geräte natürlich auch anfälliger. Einen 7290 durchs Zimmer schmeißen war – wie oben beschrieben – kein Problem! Mein 8707 mußte nach dem ersten Sturz mit Klebeband fixiert werden, funktioniert aber weiterhin tadellos.
Ich habe Angst vor dem Tag, wo das erste Mal ein 8800 die abrupte Erdanziehung zu spüren bekommt!

Vielleicht orientiert sich RIM irgendwann an Nokia. Dort gibt es nach wie vor Handys, die mit allen Grundfunktionalitäten ausgestattet sind, bei denen auf unnötige Spielereien jedoch verzichtet wird. Und die kann man auch mal fallen lassen!

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